Heute, am 21. Mai 2026, ist ein ganz besonderer Tag für Haimhausen. Die Grundsteinlegung für den neuen Edeka-Supermarkt wurde feierlich begangen, und zwar mit einer bunten Mischung aus Investoren, Planern, Edeka-Vertretern und der Betreiberfamilie Birol – nicht zu vergessen Bürgermeister Stefan Jänicke-Spicker, der sichtlich erfreut über den Fortschritt war. Man könnte sagen, es war wie ein kleines Volksfest, auch wenn die Bauarbeiten erst richtig loslegen werden. Der Bau wird nach dem innovativen Cradle-To-Cradle-Designprinzip erfolgen, das nicht nur die Wiederverwertbarkeit der Materialien in den Vordergrund stellt, sondern auch einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen fördert.
Die Idee, einen Supermarkt zu errichten, kam nicht von ungefähr. Ein Bürgerentscheid im Mai 2019 brachte Klarheit: Über 73 % der Haimhauser stimmten für das Vorhaben. Ein klares Zeichen, dass die Gemeinde einen modernen Lebensmittelversorger erwartet. Ratisbona aus Regensburg, der Investor des Projekts, hat sich mit diesem Bau nicht nur einen Namen gemacht, sondern plant auch, den ersten recycelbaren Supermarkt in Europa zu schaffen. Ein echtes Pionierprojekt, wenn man bedenkt, dass 97 % der Baustoffe trennbar sind und die Konstruktion im Vergleich zu herkömmlichen Massivbauten 95 % CO₂ einsparen soll.
Ein Schritt in die Zukunft
Die Baufortschritte sind bereits sichtbar; Mauern und Fundamente stehen, und der Holzbau soll im Juni 2026 beginnen. Das klingt vielversprechend! Edeka-Vertreter Patrick Stuwe hat betont, dass neue Supermarkt-Projekte in der Regel längere Anlaufzeiten benötigen, aber hier zeigt sich bereits, dass die Dinge in Bewegung sind. Die Verkaufsfläche des neuen Marktes wird stolze 1.185 Quadratmeter umfassen, und die Familie Birol, die auch einen Edeka-Markt in Fahrenzhausen betreibt, wird das Ganze managen. Wenn das keine gute Nachricht für die Region ist!
Bei einem Glühwein-Umtrunk am Bauplatz, zu dem etwa 100 Interessierte kamen, wurde die Vorfreude auf das neue Einkaufsparadies deutlich spürbar. Julia Vesenjak von Ratisbona versprach, dass bei geeigneter Witterung an dem Bau weitergearbeitet wird. Und der Außenbereich? Der wird nicht nur funktional, sondern auch ökologisch gestaltet: Fassadenbegrünung, Lebensräume für Insekten und Vögel und sogar originales Samengut aus dem Dachauer Hügelland, das in die Grünflächen eingebracht wird. Das klingt doch nach einer „Insel der Biodiversität“ – ein echter Gewinn für die Natur und die Gemeinde!
Ein langer Weg zum Ziel
So richtig rund läuft es allerdings nicht – ein paar Verzögerungen gab es aufgrund innovativer Konzepte und erforderlicher Gutachten. Der Bau sollte ursprünglich 2024 beginnen, aber nun sind die endgültigen Pläne klar. Die Eröffnung des Marktes ist für das vierte Quartal 2026, konkret ab Anfang Oktober, geplant. Ein genaueres Datum wird noch bekanntgegeben, aber die Vorfreude über die kommenden Monate ist bereits jetzt spürbar.
Die Haimhauser haben lange auf einen Supermarkt gewartet, und mit dem aktuellen Baufortschritt scheint das Warten bald ein Ende zu haben. Ein Ort, an dem man nicht nur Lebensmittel kaufen kann, sondern auch ein Stück Zukunft mit einem verantwortungsvollen, nachhaltigen Ansatz erleben wird. Es bleibt spannend, wie sich dieser innovative Ansatz in der Praxis bewähren wird. Der neue Edeka in Haimhausen könnte bald ein Vorbild für viele weitere Projekte in Deutschland und darüber hinaus werden.