Wiener Inspiration trifft Dachauer Kreativität: Eine multimediale Entdeckungsreise
In Dachau gibt es derzeit eine ganz besondere Ausstellung, die die kreativen Geister der Stadt anzieht. Unter dem schmissigen Titel „Wien – Hin und weg und a Reparaturseidl“ präsentieren die Künstler Alfred Ullrich, Martin Stiefel und Victor Halb ihre neuesten Werke in der Galerie der Künstlervereinigung Dachau (KVD). Ein echtes Highlight für alle Kunstliebhaber und solche, die es noch werden wollen!
Die drei Künstler, die sich seit etwa 25 Jahren kennen, haben eine Multimedia-Show inszeniert, die die unterschiedlichen Perspektiven auf Wien miteinander verwebt. Das Resultat? Ein multimediales Mosaik, das zum Staunen und Nachdenken anregt. Victor Halb hat sich mit seinem „Verfallslabor“ selbstständig gemacht, und präsentiert ein kombiniertes Kunstwerk aus Text, Film, Bild und Projektion. Ich kann mir vorstellen, dass das in der Galerie für einige spannende Momente sorgt.
Kreativität in Bewegung
Martin Stiefel bringt kinetische Installationen mit, die den Betrachter als Energiequelle für ihre Bewegung benötigen. Ganz im Sinne des Wiener Aktionismus fordert er die Besucher auf, aktiv teilzunehmen. Alfred Ullrich hingegen zeigt seine Druckgrafiken und sein Roadmovie „Von Ottakring ins Neuhimmelreich“. Ich finde es einfach faszinierend, wie unterschiedlich die Ansätze sind und doch alle zum gleichen Thema führen.
Die Ausstellung bleibt bis zum 21. Juni geöffnet – und ich kann nur empfehlen, mal vorbeizuschauen! Die Türen der KVD-Galerie stehen von Donnerstag bis Samstag zwischen 16 und 19 Uhr sowie am Sonntag von 14 bis 18 Uhr für die Besucher offen. Und als besonderen Leckerbissen gibt es am Sonntag, den 21. Juni, um 15 Uhr ein Künstlergespräch, bei dem man vielleicht auch ein paar Geheimnisse über die Werke erfahren kann.
Ein Blick hinter die Kulissen
Die Zusammenarbeit der Künstler, die mit einer Druck-Performance anlässlich des Tags der Druckkunst 2024 ihren letzten gemeinsamen Auftritt hatten, zeigt, wie lebendig und dynamisch die Kunstszene ist. Da wird einem richtig warm ums Herz, wenn man sieht, wie viel Leidenschaft und Hingabe in diesen Projekten steckt. Vor allem in einem so historischen Kontext wie dem Wiener Aktionismus, der nach wie vor viele kreative Seelen inspiriert.
Ich frage mich, wie die Besucher auf die verschiedenen Elemente der Ausstellung reagieren. Ob sie das Verfallslabor von Victor Halb verstehen oder sich in den kinetischen Installationen von Martin Stiefel verlieren? Und wie wird das Roadmovie von Alfred Ullrich ankommen? Fragen über Fragen. Aber genau das ist es, was Kunst ausmacht – sie regt zum Nachdenken und zur Diskussion an.


