Münchens Pendlerfrust: Wenn die S-Bahn zur Geduldsprobe wird
Am Montagmorgen, dem 1. Juni, erwischte es die Pendler in München mal wieder ganz schön heftig. Die S-Bahnlinien S2 und S3 waren von zahlreichen Ausfällen betroffen. Der Grund? Reparaturen an der Strecke, die einige der wichtigsten Verbindungen zwischen Dachau und dem Ostbahnhof lahmlegten. Wenn man die Deutsche Bahn (DB) auf ihrer Webseite konsultierte, war man schnell über die Störungen informiert. Aber wer hat schon Zeit, sich während des hektischen Morgens mit Webseiten zu beschäftigen?
Besonders unangenehm war die Situation für die Reisenden auf der S2. Gleich mehrere Züge fielen aus, darunter der S2 Ostbahnhof, der um 06:06 Uhr abfahren sollte und den Dachau Bahnhof erst um 06:41 Uhr erreichen wollte. Auch die Verbindungen von Erding nach Dachau hatten es nicht leicht; der Zug, der um 06:17 Uhr abfuhr, kam erst nach einer gefühlten Ewigkeit an. Und das war noch nicht alles – auch die Rückfahrten von Dachau nach Ostbahnhof waren alles andere als pünktlich. Die Pendler mussten sich auf eine nervenaufreibende Wartezeit einstellen.
Die S3 ebenfalls betroffen
Die S3 hatte es ebenfalls nicht besser. Zwischen Maisach und Deisenhofen gab es Ausfälle, die viele Fahrgäste in die Bredouille brachten. Wer um 06:20 Uhr von Maisach nach Deisenhofen aufbrechen wollte, wurde ebenfalls enttäuscht. Auch die Züge, die um 08:00 Uhr und 08:20 Uhr abfahren sollten, blieben stehen. Der Pendlerverkehr geriet ins Stocken – und die Fahrgäste fragten sich, wann es endlich wieder rundlaufen würde.
Die DB gab an, dass am Vormittag noch weitere Ausfälle auftreten könnten. Die Reparaturen sollten allerdings gegen 9:30 Uhr abgeschlossen sein, was ein wenig Hoffnung gab. Tatsächlich – am späten Vormittag konnten die Linien S2 und S3 dann wieder regulär verkehren. Ein Lichtblick für alle, die auf die S-Bahn angewiesen sind!
In der Tat ist es ein bekanntes Phänomen in der Region: Die S-Bahn ist oft ein Spielball der Technik und der Instandhaltungsarbeiten. Pendler, die Tag für Tag auf diese Verbindungen angewiesen sind, haben sich daran gewöhnt, dass es manchmal einfach nicht rund läuft. Dennoch bleibt die Hoffnung, dass die Deutsche Bahn in Zukunft besser auf die Bedürfnisse der Fahrgäste eingeht und solche Störungen minimiert werden.


