Heute ist der 10.05.2026, und während die Sonne in Dachau ihren Weg am Himmel bahnt, gibt es leider auch weniger erfreuliche Nachrichten aus der Käsetheke. Ein Rückruf sorgt für Aufregung unter den Käseliebhabern: Der beliebte Rohmilchkäse „Camembert de Normandie AOP, Moulin de Carel“ wird wegen nachgewiesener STEC-Bakterien zurückgerufen. Ja, das klingt nicht nur nach einem komplizierten Namen, sondern auch nach einem echten Problem!
Die Verpackung hat eine Größe von 250 Gramm und trägt das Mindesthaltbarkeitsdatum 10.05.2026. Besonders wichtig ist die Losnummer L26.070C. Dieser Käse wurde auf Wochenmärkten in Bayern verkauft, darunter Inning, Weilheim, Tutzing, Ebersberg, Erding und Dachau. An den Ständen von „KäsWagerl“ haben viele von uns sicher schon ein Stückchen Käse genossen. Umso bitterer, dass jetzt die Warnung kommt: Toxin bildende Escherichia coli, besser bekannt als STEC, wurden im Produkt nachgewiesen. Das ist nicht ohne – diese Bakterien können schwere Erkrankungen auslösen, darunter das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS).
Gesundheit geht vor!
Verbraucher sollten diesen Käse auf keinen Fall verzehren. Wer ein Stückchen erworben hat, kann es ohne Kassenbon zurückgeben – der Kaufpreis wird erstattet. Das ist schon mal eine kleine Erleichterung. Die Inkubationszeit für eine mögliche STEC-Infektion variiert zwischen zwei und zehn Tagen, wobei die Symptome meist nach drei bis vier Tagen auftreten. Vor allem Kinder unter sechs Jahren, ältere Menschen und abwehrgeschwächte Personen sind besonders gefährdet. Es ist also ratsam, bei schweren oder anhaltenden Symptomen nach dem Verzehr des Käses schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen.
Die Herkunft des Käseprodukts ist Frankreich, und der Hersteller, KäsWagerl, Arianit Rexhepi & Voglush Rexhepi GbR, hat sich schnell um die Situation gekümmert. Auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum noch weit in der Zukunft liegt, zeigt dieser Vorfall, wie wichtig es ist, beim Käsegenuss aufmerksam zu sein. Der Barcode 3175400612447 könnte für einige vielleicht auch noch ein Hinweis sein, um zu überprüfen, ob man betroffen ist.
Ein Blick auf die Verkaufsorte
Die Verkaufsorte sind uns allen gut bekannt: Die Wochenmärkte in der Region sind nicht nur ein Ort für frisches Gemüse und Obst, sondern auch für leckeren Käse. Die Zeitspanne, in der der Käse verkauft wurde, war vom 15. April 2026 bis Ende April/Anfang Mai 2026. Das ist also alles noch ganz frisch – und jetzt müssen wir uns fragen, wie viele von uns das Stückchen Käse vielleicht schon auf dem Teller gehabt haben.
Gerade in Bayern, wo Käse eine große Rolle in der kulinarischen Kultur spielt, ist so ein Rückruf ein harter Schlag. Man stelle sich nur vor, man sitzt mit Freunden zusammen, genießt ein Glas Wein und dazu ein Stück Camembert. Plötzlich die Erkenntnis – oh je, das könnte gefährlich sein! Es ist ein bisschen, als würde einem der Himmel auf den Kopf fallen.
Die Warnung ist klar: Seid vorsichtig und informiert euch! Es ist immer besser, auf Nummer sicher zu gehen, besonders wenn es um die eigene Gesundheit geht. Und vielleicht lässt uns dieser Vorfall auch ein bisschen nachdenklicher bei unserem nächsten Käseeinkauf werden. Schließlich wollen wir nur das Beste auf den Tisch bringen!