Heute ist der 7.05.2026, und in Coburg gibt es aufregende Neuigkeiten! Ab dem kommenden Wintersemester startet hier ein bundesweit einmaliger Studiengang mit dem klangvollen Namen „Bauerhalt und traditionelle Werktechniken“. Das ist nicht nur ein schicker Titel, sondern auch ein ganz neues Kapitel für die Stadt und die Region. Der Fokus liegt klar auf der Sanierung bestehender Gebäude mit historischen Handwerkstechniken. Eine echte Herzensangelegenheit für alle, die das alte Handwerk schätzen und gleichzeitig die Herausforderungen der modernen Bauwelt annehmen wollen.
Die Hochschule Coburg hat sich mit der Universität Bamberg und der Handwerkskammer für Oberfranken zusammengetan, um diesen Studiengang ins Leben zu rufen. Das Ziel? Das Wissen über traditionelle Techniken zu bewahren und zugleich auf die neuen Anforderungen, wie etwa nachhaltiges Bauen, zu übertragen. Dabei orientiert sich das Konzept an historischen Dombauhütten, wo Planung und Ausführung Hand in Hand gingen – eine Praxis, die in Zeiten von Massenproduktion und Schnelllebigkeit beinahe in Vergessenheit geraten ist.
Ein Studium mit Perspektiven
Studierende haben die Möglichkeit, parallel zu ihrem Bachelorstudium den Gesellenbrief zu erwerben – ein echter Mehrwert! Der HWK-Präsident hat bereits darauf hingewiesen, dass der Fachkräftemangel im Handwerk ein drängendes Problem darstellt. Insbesondere durch den Renteneintritt der Babyboomer-Generation gehen wertvolle Erfahrungswerte verloren. Handwerksbetriebe haben zwar jede Menge Aufträge, aber die Suche nach Nachfolgern gestaltet sich oft als echte Herausforderung.
Der Bachelor-Studiengang ist nicht nur eine akademische Ausbildung, sondern auch eine echte Chance, als Unternehmer durchzustarten. Ob Betriebsgründung oder -übernahme – die Möglichkeiten sind vielfältig. In einer Zeit, in der die Bedeutung von Sanierung und Umbau immer mehr zunimmt, ist dieser Studiengang wie ein frischer Wind, der durch die verstaubten Werkstätten weht. Die steigenden Baukosten und die knapper werdenden Ressourcen fordern neue Ansätze und Ideen.
Ein Schritt in die Zukunft
Die Immatrikulation ist bereits seit Anfang Mai möglich, und die Vorfreude auf das neue Semester ist spürbar. Könnte es ein besseres Zeichen für die Region geben, als die Rückkehr zu den Wurzeln des Handwerks? Die Universität Bamberg bringt zudem ihre Expertise im Bereich Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien mit ein, was dem Studiengang noch mehr Gewicht verleiht. Es ist wie ein Puzzle, das sich zusammenfügt – alte Traditionen in neuem Licht!
Die Welt des Handwerks wird sich in den kommenden Jahren verändern, und Coburg ist bereit, an dieser Veränderung teilzuhaben. Wer weiß, vielleicht wird der eine oder andere Studierende in ein paar Jahren ein ehrgeiziger Unternehmer sein, der mit seinen innovativen Ideen frischen Wind in die Branche bringt. Die Zeit ist reif für einen Wandel, und der Studiengang könnte der erste Schritt in eine vielversprechende Zukunft sein.