Heute ist der 5.07.2026 und während die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko in vollem Gange ist, stehen die Schlagzeilen ganz im Zeichen von Cristiano Ronaldo. Der portugiesische Superstar, der in diesem Jahr seine sechste WM spielt, hat sich nun zu den heftigen Kritiken geäußert, die seit mehr als zwei Jahrzehnten auf ihm lasten. Vor dem mit Spannung erwarteten Achtelfinale gegen Spanien blieb Ronaldo nicht still. „Man hat 23 Jahre lang versucht, mich fertigzumachen“, sagt er und fügt mit einem Schmunzeln hinzu, dass das seiner Meinung nach „Zeitverschwendung“ sei. Ehrlich gesagt, kann man sich nur fragen, wie oft der Mann noch solche Angriffe auf sich nehmen muss, ohne den Kopf zu verlieren.

Er ist dankbar für die Kritik, erklärt er, denn sie helfe ihm, zu wachsen. Ein interessanter Gedanke, oder? In einer Welt, in der viele in der Öffentlichkeit stehen, sind die Meinungen oft scharf und wenig nachsichtig. Auf die Frage, ob das sein letztes WM-Spiel sein könnte, reagierte Ronaldo mit einem Scherz und fragte die Journalisten, ob sie nicht wollen, dass er zurückkommt. Ein wenig Humor kann manchmal Wunder wirken, selbst in den angespannten Momenten des Sports.

Der Start in die WM

Portugal hat ein verhaltenes Debüt in die WM hingelegt und im ersten Gruppenspiel gegen die Demokratische Republik Kongo nur ein 1:1-Unentschieden erreicht. Ronaldo wurde vor dem Turnier von Fans und Medien hinsichtlich seiner Rolle im Angriffsspiel hinterfragt. Nach dem Spiel ging er frustriert in die Kabine und lehnte Interviewanfragen ab — kein Wunder, wenn man bedenkt, dass er null Torschüsse, keine Dribblings und nur 25 Ballkontakte hatte. Das sind Zahlen, die für einen Spieler seiner Klasse einfach nicht typisch sind. Es ist fast komisch, wenn man bedenkt, dass der gegnerische Torhüter mehr Ballkontakte hatte als Ronaldo selbst. So viel zu seinem Status als Starspieler!

Das Vertrauen in ihn scheint laut der Tageszeitung Público nicht mehr so stark zu sein, wie es einmal war. Nationalspieler Ngal Ayel Mukaku von der DR Kongo merkte an, dass keine besondere Manndeckung gegen Ronaldo nötig war. Das spricht Bände, oder? ZDF-Experten wie Christoph Kramer und Christian Streich äußerten sich ebenfalls kritisch zu Ronaldos Position in der Startelf – ein weiteres Zeichen, dass die Zeit nicht stehen bleibt und selbst Legenden wie Ronaldo sich beweisen müssen.

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Emotionale Bedeutung der WM

Ronaldo hat bis jetzt drei Tore erzielt und betont, dass er die WM „mit einem guten Gewissen verlassen“ wird. Das klingt fast philosophisch! Aber er hat auch klar gemacht, dass ein WM-Titel für ihn nicht das Ende der Welt wäre, falls es nicht klappt. Durch das Alter habe er „Reife und Erfahrung“ gewonnen, was man ihm auch anmerkt. Die aktuelle WM hat für ihn eine besondere emotionale Bedeutung, und das sieht man ihm an – trotz aller Kritik und Herausforderungen, die er durchlebt hat.

Jetzt bleibt abzuwarten, wie es mit Ronaldo und seiner Nationalmannschaft weitergeht. Nationaltrainer Roberto Martínez hat gesagt, dass er das Ergebnis gegen Kongo nicht überbewerten möchte und das Team eine gute Einstellung gezeigt hat. Doch die Frage bleibt: Wird Ronaldo auch im nächsten Spiel gegen Usbekistan auf dem Platz stehen? Und was ist mit Goncalo Ramos, der Ronaldo im WM-Achtelfinale 2022 erfolgreich ersetzt hatte? Die Spannung steigt!

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