Am heutigen Tag, dem 15. Mai 2026, steht Coburg ganz im Zeichen der Tradition und des Genusses. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat erneut den Staatsehrenpreis für Edelbrenner verliehen, und gleich zwei herausragende Preisträger stammen aus unserer Region. Hilmar Schmitt von der Brennerei Schmitt in Zeil am Main und Holger Schulz von der Edelobstbrennerei Schulz aus Großheirath dürfen sich über diese hohe Auszeichnung freuen. Die Preise wurden feierlich von Staatsminister Eric Beißwenger überreicht und sind Teil der Initiative „Bayern Brand – Wir brennen für Bayern“. Ein schöner Name, der nicht nur ein Wortspiel ist, sondern die tiefe Verbundenheit zur Heimat und zur Kunst des Brennens widerspiegelt.

Die Initiative wird vom bayerischen Landwirtschaftsministerium sowie von drei Klein- und Obstbrennerverbänden in Franken, Lindau und Südostbayern getragen. Diese Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig die regionale Verbindung ist und dass die bayerischen Edelbrenner mehr sind als nur Handwerker. Sie sind Hüter der Kulturlandschaft, die mit viel Hingabe und Leidenschaft Streuobstbestände pflegen. Und das hat nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine ökologische Dimension: Durch die Erhaltung der Streuobstwiesen leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz und zur Artenvielfalt. Man könnte sagen, sie sind die stillen Helden der Landschaft!

Ein Hoch auf die Edelbrenner!

Es ist beeindruckend, wie viel Herzblut in der Arbeit dieser Brenner steckt. Hilmar Schmitt und Holger Schulz stehen stellvertretend für eine ganze Generation von Brennern, die Tradition und Innovation miteinander verbinden. Sie setzen sich für den Erhalt des Streuobstanbaus ein, der nicht nur ein leckeres, sondern auch ein nachhaltiges Produkt hervorbringt. Die Prämierung dieser beiden Profis unterstreicht, wie wichtig der wirtschaftliche Erfolg des Streuobstanbaus ist. Denn nur wenn die Wiesen florieren, wird auch die Kulturlandschaft Bayerns lebendig bleiben. Das schmeckt man förmlich in jedem Schluck!

Die Verleihung des Staatsehrenpreises ist mehr als nur eine Auszeichnung – sie ist eine Hommage an das bayerische Handwerk und die tief verwurzelte Kultur des Brennens. In Zeiten, in denen viele traditionelle Berufe immer mehr in den Hintergrund geraten, sind solche Ehrungen ein Lichtblick. Sie zeigen, dass die Arbeit der Edelbrenner nicht nur wertgeschätzt wird, sondern auch einen großen Einfluss auf die regionale Identität hat. Wer könnte da schon widerstehen, einen edlen Tropfen aus der Heimat zu genießen?

Wir können uns glücklich schätzen, solche talentierten Brenner in unserer Nähe zu haben. Während sie mit viel Geschick und der richtigen Prise Leidenschaft arbeiten, lernen wir, dass der Genuss von edlen Bränden auch eine soziale und ökologische Verantwortung mit sich bringt. Das ist nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch ein Ansporn, die eigene Region zu unterstützen und die kleinen, feinen Unterschiede zu schätzen – von der Flasche bis zur Landschaft.