Heute, am 14. Februar 2026, freut sich der Landkreis Cham auf die Wiederkehr des Umweltmobils, das ab Dienstag, den 17. Februar, wieder durch die Region rollt. Diese Initiative bietet den Bürgern die Möglichkeit, schadstoffhaltige Abfälle bis Ende März kostenlos abzugeben. Ein solches Angebot ist nicht nur praktisch, sondern auch essenziell für den Schutz unserer Umwelt und Gesundheit.
Das Umweltmobil, betrieben von den Kreiswerken Cham, ermöglicht es den Einwohnern, Problemabfälle wie Batterien, Lacke, Farben, Lösungsmittel und viele andere gefährliche Stoffe sachgerecht zu entsorgen. Unsachgemäße Entsorgung kann ernsthafte Umwelt- und Gesundheitsgefahren verursachen, weshalb die richtige Entsorgung dieser Stoffe von großer Bedeutung ist. Fachkundige Mitarbeiter nehmen die Problemstoffe an, und es gibt insgesamt 110 Sammelstellen in 39 Gemeinden im Landkreis Cham.
Wichtige Hinweise zur Abgabe
Es ist wichtig, dass die Anlieferer ihre Abfälle gut verschlossen und idealerweise originalverpackt abgeben. Zudem dürfen Abfälle nicht unbeaufsichtigt oder außerhalb der Sammelzeiten abgestellt werden. Besonders zu beachten ist, dass Altöl nicht am Umweltmobil angenommen wird; es muss zur Verkaufsstelle zurückgebracht werden. Bei Leuchtstoffröhren können haushaltsübliche Mengen von bis zu 10 Stück abgegeben werden. Größere Mengen erfordern hingegen einen Kontakt zur Abfallberatung.
Für Starterbatterien, die aus dem Onlinehandel stammen, gilt, dass diese ohne Annahmebestätigung abgegeben werden können. Für eine ganzjährige Entsorgung stehen zudem die Problemmüllsammelstelle beim Wertstoffhof Cham zur Verfügung, die zu bestimmten Öffnungszeiten einen zusätzlichen Service anbietet. Die nächste Öffnung dieser Sammelstelle erfolgt am Mittwoch, den 15. April, ab 13 Uhr, jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Für Fragen zur Abfallberatung sind die Kreiswerke Cham unter (09971) 78-352 erreichbar.
Ein Blick auf die Umweltbildung
Nicht nur die Entsorgung von Problemabfällen ist wichtig, auch die Umweltbildung spielt eine entscheidende Rolle. Die „Arbeitsgemeinschaft der Umweltmobile“ (AGUM) setzt sich für Bildungsarbeit im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ein. AGUM, die 1997 gegründet wurde, fördert den Austausch zu umweltpädagogischen Fragen und unterstützt Projekte in verschiedenen Ländern, darunter auch in Polen, Tunesien und Südkorea.
Mit spezialisierten Fahrzeugen bietet AGUM mobile Umweltbildungsangebote an, die sich an Schulen, Kindertageseinrichtungen und zivilgesellschaftliche Gruppen richten. Die Themen der Bildungsangebote sind vielfältig und reichen von Biodiversität über Klima bis hin zu Energie und Ressourcenmanagement. Solche Initiativen sind nicht nur lehrreich, sondern tragen auch zur Sensibilisierung für Umweltfragen in unserer Gesellschaft bei.
Für weitere Informationen zur Entsorgung von Problemabfällen im Landkreis Cham und zu den Bildungsangeboten der AGUM können die entsprechenden Webseiten besucht werden: Mittelbayerische.de und Landkreis Cham. Weitere Informationen zur AGUM finden Sie unter Umweltmobile.de.
