Im Fußballkreis Cham/Schwandorf stehen die letzten Entscheidungen an – und die Spannung könnte kaum größer sein! Zwei Relegationsspiele stehen auf dem Plan, die über Auf- oder Abstieg entscheiden. Kreisspielleiter Alfons Hirzinger hat die Vereine aufgerufen, sich bereit zu machen, denn am kommenden Wochenende wird der letzte Platz in der Kreisklasse und das letzte Ticket für die Kreisliga vergeben.
Am Freitagabend um 18:15 Uhr treffen die beiden Mannschaften SC Arrach und SF Weidenthal in Stamsried aufeinander. SC Arrach, der Vizemeister der A-Klasse Ost, hat zwar eine durchwachsene Relegation hinter sich – zwei Niederlagen, das tut weh (2:3 gegen Wilting, 0:1 gegen Klardorf) – muss jetzt aber alles geben, um den Aufstieg zur Kreisklasse zu schaffen.
SF Weidenthal hingegen hat sich als Vizemeister der A-Klasse Nord ebenfalls in die Relegation gekämpft, nachdem sie ein Entscheidungsspiel gegen FC Maxhütte mit 0:1 verloren haben. Wenn das mal nicht nach einem spannenden Duell klingt!

Das große Finale am Sonntag

Doch das ist noch nicht alles! Am Sonntag um 17:00 Uhr wird das nächste entscheidende Spiel ausgetragen. SV Diendorf und SV Obertrübenbach duellieren sich in Seebarn um das letzte Kreisliga-Ticket. SV Diendorf beendete die Kreisliga West als Tabellen-13. und konnte trotz einer 1:2-Niederlage gegen SV Erzhäuser in der zweiten Relegationsrunde das nötige Selbstbewusstsein tanken. SV Obertrübenbach, der Zweite der Kreisklasse Ost, hat ebenfalls eine harte Zeit hinter sich: Sie verloren mit 0:1 gegen Untertraubenbach. Beide Teams konnten sich jedoch in der ersten Runde der Relegation im Elfmeterschießen durchsetzen, was zeigt, dass sie Nerven aus Stahl haben!

Ein Treffen der Vereinsverantwortlichen in Neubäu zur Auslosung der Relegationspartien hat bereits stattgefunden. Kreisspielleiter Hirzinger, der sich auch mit seinem Vorgänger Ludwig Held austauschte, machte deutlich, dass die Relegation nicht nur von den sportlichen Leistungen abhängt. Ein Hinweis auf drastische Strafen bei der Verwendung von Pyrotechnik während Jubelfeiern sorgte für etwas Stirnrunzeln unter den Verantwortlichen.
Die Relegation von Kreisliga zur Kreisklasse ist eng mit dem Ausgang der Bezirksligarelegation verknüpft, was die Situation zusätzlich verkompliziert. Die DJK Arnschwang, die in der Bezirksliga gescheitert ist, könnte den Abstieg in die Kreisliga zur Folge haben, sollte der Zweitplatzierte nicht aufsteigen. Das sind ganz schön viele Variablen!

Die Relegation in Zahlen

Die Relegation ist auch für die Kreisklasse spannend. Hier kämpfen fünf Vereine um vier Plätze, und die Auslosung der Spielpaarungen hat viel Bewegung in die Sache gebracht. So stehen auch Partien wie SV Erzhäuser/Windmais gegen SG Grafenwiesen/Bad Kötzting II und TSV Dieterskirchen gegen SV Obertrübenbach auf dem Programm. Die Spannung ist greifbar, und die Vereine haben sich einstimmig für einen schnellen Start der Relegation entschieden.

VeloCore Medium

Ein kurzes Wort zu den Relegationsszenarien: Je nach Ausgang können bis zu fünf Plätze in der Kreisliga frei werden, was die Aufstiegschancen der Mannschaften noch einmal deutlich erhöht. Das Pokern hat begonnen, und die Fans dürfen sich auf ein spannendes Wochenende freuen.

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