Cham-Schüler im Fokus: Sprache als Schlüssel zur Integration und Identität
Heute ist der 12.05.2026, und wir schauen uns an, wie es den Cham-Schülern an der Da Phuoc Secondary School geht. Diese Schüler, die zur ethnischen Minderheit der Cham gehören, stehen im Literaturunterricht vor einer besonderen Herausforderung. Ihre Vietnamesischkenntnisse sind oft noch in der Entwicklung, was das Erlernen der Sprache und das Verstehen der Literatur nicht gerade einfach macht. Die Schulleiterin Nguyen Thi My Huong hat bereits angekündigt, dass im kommenden Schuljahr 2025/26 insgesamt 170 Cham-Schüler die Schule besuchen werden. Es wird also spannend, wie sich die Situation weiterentwickelt.
Die Lehrkräfte an der Schule sind sich der Schwierigkeiten bewusst. Um die Bildungsqualität zu verbessern, sind innovative Lehrmethoden gefragt. Die Lehrer bieten zusätzliche Nachhilfe in Literatur speziell für die Cham-Schüler an. Das ist auch dringend nötig, denn die Schüler kämpfen häufig mit der Aussprache und schreiben oft Wörter falsch. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Unterrichtsinhalte manchmal nur langsam erfasst werden und die Texte wenig tiefgründig sind. Die Lehrkräfte entwickeln jedoch kontinuierlich neue Unterrichtsmethoden, um die Vietnamesischkenntnisse der Schüler zu fördern und ihnen zu helfen, sich im Unterricht und im Alltag besser zu verständigen.
Die Rolle der Empathie im Unterricht
Empathie der Lehrkräfte spielt eine zentrale Rolle, um die psychologischen Bedürfnisse der Schüler zu berücksichtigen. Es ist nicht nur wichtig, die Sprache zu lehren, sondern auch zu verstehen, dass die Schüler oft mit Herausforderungen konfrontiert sind, die über den Unterricht hinausgehen. Viele von ihnen äußern, dass Literatur ihnen hilft, tiefere Perspektiven auf die Menschheit zu gewinnen und moralische Prinzipien zu verstehen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Bildung nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch dazu beiträgt, die Identität und das Selbstbewusstsein dieser Schüler zu stärken.
In der Gemeinde Vinh Hau profitiert die Cham-Gemeinschaft von verschiedenen Projekten, die von Partei, Staat und lokalen Behörden initiiert wurden. Diese Maßnahmen umfassen nicht nur Kredite und Infrastrukturentwicklung, sondern auch Unterstützung im Wohnungsbau und die Einrichtung von Wohngebieten für ethnische Minderheiten. Durch diese Initiativen wird den Cham erleichtert, Vietnamesisch zu lernen und sich besser in die Gesellschaft zu integrieren. So erhalten sie Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und Arbeitsplätzen, was ihre Lebensqualität deutlich verbessert.
Zusammenarbeit für bessere Bildung
Die Gemeinde Vinh Hau bietet zudem Vietnamesischkurse an und arbeitet eng mit Schulen zusammen, um die Vietnamesischkenntnisse der Cham-Schüler zu verbessern. Das ist ein entscheidender Schritt, denn die Fähigkeit, die Landessprache zu sprechen, öffnet Türen – sowohl im Alltag als auch im Berufsleben. Die Kombination aus schulischer Unterstützung und Gemeindeinitiativen könnte der Schlüssel zum Erfolg für die Cham-Schüler sein. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickelt, doch eines ist sicher: Die Anstrengungen, die Literatur und Sprache zu fördern, sind ein wichtiger Teil des Weges zur Integration und Selbstverwirklichung.
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