Cham im Aufbruch: Josef Rädlinger setzt auf nachhaltigen Büroausbau und regionale Zukunft
In Cham tut sich was! Die Unternehmensgruppe Josef Rädlinger plant, ihren Bürostandort am Buchberg auszubauen. Bürgermeister Martin Stoiber hebt die bundesweite Erfolgsgeschichte des Unternehmens hervor und freut sich auf die bevorstehenden Investitionen. Denn, mal ehrlich, der 2019 bezogene Neubau quillt über! Aktuell werden Baucontainer als Übergangslösung genutzt – da fragt man sich, wie lange das noch gut geht. Ein Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan ist bereits gefasst, und die Bauleitplanung soll bald beginnen. Damit wird es Zeit, Platz für die Zukunft zu schaffen.
Auf einer Freifläche neben dem bestehenden Bürogebäude soll ein neues, markantes Bauwerk entstehen. 1200 Quadratmeter Bürofläche mit Tiefgarage – klingt nach viel Platz für 120 neue Beschäftigte, oder? Das neue Gebäude wird mit einer leicht konkaven Fassade entworfen und erhält einen gemütlichen Bistrobereich, der das bestehende Restaurant ergänzt. Nachhaltigkeit hat hier ebenfalls einen hohen Stellenwert: Geothermie und Photovoltaik sollen für eine umweltfreundliche Energieversorgung sorgen.
Ein neues Kapitel in Blauberg
<pEin Blick über die Grenzen von Cham hinaus zeigt, dass die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe auch am Standort Blauberg kräftig investiert. Am 14. November 2025 wurde dort ein neues Verwaltungsgebäude eingeweiht, das Prüf- und Messräume sowie 18 neue Büroarbeitsplätze umfasst. Ein verglaster Steg verbindet es mit dem bestehenden Bürogebäude. Auch hier wird auf nachhaltige Bauweise gesetzt – das Gebäude erfüllt den KfW-40-Standard und wird nach dem BNB (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen) zertifiziert. Da kann man nur neidisch auf die modernen, naturnahen Designs blicken, die sich wunderbar in die Umgebung einfügen.
Das Baustoffprüflabor ist bereits seit zwei Monaten in Betrieb und sorgt mit drei Baustoffprüfern dafür, dass die Qualität von Asphalt- und Erdmaterialien gewährleistet ist. Rund 90 Mitarbeitende sind am Standort Blauberg beschäftigt. Die Investitionen zielen auf die Zukunftsfähigkeit des Standorts ab und stärken die regionale Wertschöpfung. Ein echter Gewinn für die Region!
Chams Entwicklung im Fokus
Zurück in Cham: Rüdiger Altmann, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe, drückt es klar aus – der aktuelle Standort ist zu eng geworden. Der Stadtrat hat dem Bauvorhaben einstimmig zugestimmt, fordert jedoch ein Bauleitverfahren und einen Gestattungsvertrag für die Verlegung des Regenwasserkanals. Man möchte ja schließlich alles ordentlich und im Sinne der Anwohner gestalten. Apropos Anwohner: Eine schalltechnische Untersuchung wurde bereits durchgeführt, um sicherzustellen, dass die angrenzende Wohnnutzung nicht gestört wird.
Die Stadt hat zudem eine Richtlinie zur Förderung der Ansiedlung und Fortführung von Einzelhandelsgeschäften und Gastronomiebetrieben in Cham beschlossen. Je nach Größe des Betriebs können bis zu 4000 Euro pro Jahr für bis zu drei Jahre gefördert werden. Eine tolle Möglichkeit, um das wirtschaftliche Leben in der Altstadt zu beleben! Ab dem 1. August läuft die Satzung zur Förderung. Bürgermeister Stoiber betont, dass die Stadt keine direkte Wirtschaftsförderung anbieten kann, aber die Mietkostenförderung durchaus ein gangbarer Weg ist.
Die Entwicklungen rund um die Unternehmensgruppe Josef Rädlinger zeigen eindrucksvoll, wie wichtig es ist, sowohl die Infrastruktur zu erweitern als auch nachhaltige Lösungen zu finden. So wird Cham nicht nur zu einem attraktiveren Standort für Unternehmen, sondern auch für die Menschen, die hier leben. Wenn das mal nicht nach einer Erfolgsgeschichte klingt!
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