Heute ist der 30.04.2026 und im Landkreis Cham haben die Geschwindigkeitskontrollen der Polizei für Aufsehen gesorgt. In der vergangenen Woche führte die Polizei umfassende Überprüfungen auf den vielbefahrenen Straßen durch, insbesondere im Gemeindebereich Cham auf der B20 sowie in Roding auf der B85. Die Aktion erstreckte sich über einen Zeitraum von Mittwoch bis Mittwoch der Vorwoche, und das Ergebnis war eindrucksvoll: Insgesamt wurden mehr als 53.000 Fahrzeuge kontrolliert.

In Cham konnten innerhalb von nur zweieinhalb Stunden 1823 Fahrzeuge gemessen werden. Dabei überschritten 62 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Der schnellste Fahrer wurde mit 123 km/h erfasst, was ihm zumindest ein Bußgeld von 100 Euro und einen Punkt auf dem Flensburg-Konto einbringen wird – ein Fahrverbot bleibt ihm jedoch erspart. In Roding sah die Situation etwas strenger aus: Von den 51.820 kontrollierten Fahrzeugen waren 528 zu schnell unterwegs. Hier müssen sieben Fahrer mit einem Fahrverbot rechnen. Ein Autofahrer wurde sogar mit atemberaubenden 173 km/h geblitzt. Für ihn drohen mindestens 700 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Details zu den Kontrollen

Die Polizei führt solche Geschwindigkeitskontrollen nicht ohne Grund durch. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheit und sollen dazu beitragen, die Unfallzahlen zu senken. In vielen Gemeinden wird immer wieder auf die Notwendigkeit dieser Maßnahmen hingewiesen, denn gerade auf stark befahrenen Straßen wie der B20 und B85 kann überhöhte Geschwindigkeit fatale Folgen haben.

Die Resonanz auf die Kontrollen ist gemischt. Während einige Autofahrer die Maßnahmen unterstützen, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen, sehen andere sie als unnötige Schikane. Dennoch bleibt festzuhalten: Die Zahlen sprechen für sich. Die Polizei hat mit den aktuellen Messungen ein klares Signal gesetzt und wird auch in Zukunft nicht nachlassen, die Verkehrssicherheit im Landkreis Cham zu gewährleisten.

Fahrverbot und Bußgelder im Fokus

Die drohenden Fahrverbote und hohen Bußgelder zeigen, dass die Verkehrssicherheit ernst genommen wird. Insbesondere der Fall des schnellsten Fahrers in Roding lässt aufhorchen. 173 km/h auf einer Bundesstraße sind nicht nur eine grobe Missachtung der Verkehrsregeln, sondern auch eine massive Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Solche Verstöße haben nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern können auch schwere Unfälle nach sich ziehen, die vermeidbar wären.

Die Polizei wird auch weiterhin regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchführen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Autofahrer sollten sich dessen bewusst sein und stets die Geschwindigkeit im Auge behalten. Schließlich gilt es, sicher ans Ziel zu kommen – und das ist schließlich das Wichtigste.

Für weitere Informationen zu den aktuellen Geschwindigkeitsmessungen im Landkreis Cham können Sie die vollständige Berichterstattung auf der Webseite der Mittelbayerischen Zeitung nachlesen.