Heute ist der 3. Mai 2026 und die Fußballszene in Cham brodelt. Der ASV Cham hat es tatsächlich geschafft! Zwei Spieltage vor Schluss der Bayernliga Nord sicherte sich die Mannschaft mit einem eindrucksvollen 6:2-Sieg über den SC Großschwarzenlohe die Vizemeisterschaft. Was für ein Spiel! Die Kappenberger Sportzentrum war gut gefüllt, 700 Zuschauer sorgten für eine großartige Stimmung. Der Altersdurchschnitt der Fans? Egal – die Leidenschaft war überall zu spüren!

Ein unvergessliches Match, das durch eine kleine Panne – eine Buspanne des Gegners auf der A6 – um eine Stunde auf 15 Uhr verschoben werden musste. Aber das hat die Chamer nicht gestört. Jakub Hrudka war der Star des Spiels. Mit gleich vier Toren (1., 16., 69., 86. Minute) stellte er die Abwehr des SC Großschwarzenlohe vor große Probleme. Konstantin Landstorfer und Simon Haimerl steuerten jeweils ein Tor bei (25., 40. Minute). Den Anschlusstreffer für die Gäste erzielte Fabian Klose in der 27. Minute. Trainer Faruk Maloku war voll des Lobes für seine Spieler und deren Leistung, auch wenn das Spiel von unvorhergesehenen Herausforderungen geprägt war. Der Trainer des SC Großschwarzenlohe, Fabian Schäll, zeigte sich verständnisvoll – manchmal läuft es eben nicht nach Plan.

Aufstiegshoffnungen

Mit diesem Sieg hat der ASV Cham nun einen komfortablen Vorsprung von sechs Punkten auf den ASV Neumarkt, der gegen den SC Eltersdorf mit 0:3 verlor. Das bedeutet, dass Cham trotz seines spielfreien letzten Spieltags nicht mehr von Platz zwei verdrängt werden kann, da der Direktvergleich gegen Neumarkt positiv ausfällt. Die Vorfreude auf die Entscheidungsspiele um den Aufstieg in die Regionalliga Bayern steigt! Die Tür zur Regionalliga steht weit offen, und die Chamer Fans träumen bereits von höheren Sphären.

Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Die Spannung ist greifbar, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Der ASV Cham hat in der gesamten Saison beeindruckende Leistungen gezeigt, und es scheint, als ob die lange Reise mit dem Ziel Regionalliga nun greifbar nah ist. Die gesamte Stadt blickt voller Hoffnung auf die kommenden Spiele. Wer weiß, vielleicht stehen wir bald in der Regionalliga und feiern einen ganz neuen Abschnitt in der Vereinsgeschichte!