Heute ist der 4.05.2026 und im malerischen Berchtesgadener Land stehen große Veränderungen bevor. Die kreisangehörigen Kommunen und das Bergerlebnis Berchtesgaden haben sich zusammengetan und eine gemeinsame Gesellschaft gegründet, die frischen Wind in den öffentlichen Personennahverkehr bringen soll. Die neue Mobilitätsgesellschaft, die im April notariell das Licht der Welt erblickte, hat sich das Ziel gesetzt, die Mobilität im Landkreis neu zu strukturieren. Man könnte sagen, es wurden Weichen gestellt – und das nicht nur für die Züge, sondern für alle, die auf Busse und andere Verkehrsmittel angewiesen sind.
Ein entscheidender Punkt ist die Gesellschafterstruktur. 50 Prozent, also die Hälfte, gehören dem Landkreis, während 30 Prozent den kreisangehörigen Kommunen zufallen. Die restlichen 20 Prozent sind in den Händen des Zweckverbands Bergerlebnis Berchtesgaden. Das klingt nach einem soliden Fundament, oder? Die Verantwortlichen, Thomas Weber – ein ehemaliger Bürgermeister von Bischofswiesen – und Manuel Münch, der Leiter der Landkreisentwicklung, arbeiten Hand in Hand, um die organisatorischen und strukturellen Grundlagen bis Ende des Jahres zu schaffen. So soll ab 2027 der öffentliche Nahverkehr neu ausgerichtet werden.
Ein großer Schritt für die Region
Der Kreistag hat das Vorhaben einstimmig im November 2025 beschlossen, und zwischen Januar und März 2026 gab es auch in der Verbandsversammlung des Bergerlebnis Berchtesgaden sowie in den Gremien der 14 beteiligten Städte und Gemeinden fast nur Zustimmung. Das zeigt, wie wichtig das Thema für die Region ist. Besonders die Stadt Bad Reichenhall, die einen eigenen kommunalen Verkehrsbetrieb hat, wird das Thema intensiver unter die Lupe nehmen. Das ist verständlich, denn die Herausforderungen im Busverkehr sind groß. Es drohen das Auslaufen bestehender Liniengenehmigungen, steigende Kosten und sinkende Einnahmen – da ist eine Neustrukturierung mehr als notwendig.
Das Hauptziel der neuen Gesellschaft ist klar: die Sicherung und den Ausbau des Busverkehrs durch die Bündelung der Mobilitätsleistungen unter einem Dach. Die BGLM wird eine zentrale Rolle bei der Organisation des Linienbusverkehrs einnehmen. Und noch besser: Sie denkt auch über den Tellerrand hinaus und entwickelt ergänzende Mobilitätsangebote im Landkreis. Die Zusammenarbeit mit regionalen Verkehrsunternehmen ist dabei ein wesentlicher Bestandteil, denn gemeinsam fährt man schließlich besser!
Grenzenlos verbunden
Ein weiterer Pluspunkt ist die Einbindung in den gemeinsamen Verkehrsverbund mit Salzburg. Das eröffnet neue Perspektiven für die grenzüberschreitende Planung und Organisation des öffentlichen Nahverkehrs. Wie schön ist die Vorstellung, mit einem einzigen Ticket über die Grenze zu fahren? Die Möglichkeit, die reizvolle Landschaft zwischen Bayern und Österreich bequem zu erkunden – das ist doch ein echter Gewinn für alle, die die Schönheit der Region genießen wollen.
Eines ist klar: Die Gründung der Mobilitätsgesellschaft ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Sie könnte nicht nur die Fahrgäste zufriedenstellen, sondern auch die gesamte Region stärken. Die Vorfreude auf das, was kommen mag, ist spürbar. Es bleibt spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden und welche neuen Angebote und Möglichkeiten uns in den kommenden Jahren erwarten. Auf jeden Fall ist die Reise bereits gestartet!