Militärische Manöver und alpine Abenteuer: „Mountain Hornet“ erobert den Himmel über Berchtesgaden
Im malerischen Berchtesgadener Land wird ab Montag, dem 13. Juli 2026, die Ruhe des alpinen Lebens durch eine vermehrte Militärpräsenz aufgemischt. Grund dafür ist die multinationalen Übung der Gebirgsjägerbrigade 23, die den klangvollen Namen „Mountain Hornet“ trägt. Vom 13. bis 24. Juli geht es darum, die Integration von Luftunterstützung in bodengebundene Gefechte zu trainieren. Das klingt ja schon mal spannend!
Für alle, die in den Regionen Kampenwand, Ruhpolding und Reiteralpe wohnen oder dort unterwegs sind: Macht euch bereit für ein beeindruckendes Schauspiel am Himmel! Kampfjets und Hubschrauber werden über die Gipfel fliegen, und das wird sicher nicht unbemerkt bleiben. Vom 14. bis 17. Juli und dann wieder vom 20. bis 24. Juli wird der Übungsbetrieb in diesen Gebieten besonders intensiv sein. Das heißt, wahrscheinlich kommt ihr nicht umhin, das Dröhnen der Flugzeuge und die eindrucksvollen Manöver der Hubschrauber zu hören.
Ein Blick auf die eingesetzten Luftfahrzeuge
Unter den eingesetzten Luftfahrzeugen sind einige bekannte Namen. Die Tornados, PC 7 und PC 9, Alpha Jets und Learjets werden die Luft durchpflügen, während die Bell OH 58 Kiowa- und SAR-Hubschrauber ebenfalls zum Einsatz kommen. Besonders interessant ist die Drohne Heron, die einen modernen Touch in die Übung bringt. Natürlich werden die Anwohner um Verständnis für die möglichen Lärmbelästigungen gebeten – schließlich ist es nicht jeden Tag, dass so viele militärische Maschinen durch die Lüfte jagen!
Doch das ist nicht die einzige Übung, die in der Region ansteht. Bereits vor dieser großen Übung war die Gebirgsjägerbrigade 23 aktiv. In der 25. und 26. Kalenderwoche, genauer gesagt vom 17. bis 21. Juni und vom 24. bis 28. Juni, fanden ebenfalls Trainings statt. Hierbei wurden unter anderem Bischofswiesen, der Truppenübungsplatz Kammer und Ruhpolding genutzt, sowie der Bereich zwischen Reiteralpe und Kirchholz bei Bad Reichenhall. Auch bei diesen Übungen waren Luftfahrzeuge wie die PC-7, PC-9 und Eurofighter im Einsatz, und auch hier wurde um Verständnis für die Lärmbelästigung gebeten.
Multinationale Zusammenarbeit
Ein weiteres spannendes Element dieser Übung ist die multinationale Zusammenarbeit. Soldaten aus Deutschland, Österreich und anderen Nationen kommen zusammen, um an der Übung „Mountain Hornet“ teilzunehmen. Das stärkt nicht nur die Landes- und Bündnisverteidigung, sondern bringt auch eine tolle Gelegenheit für kulturellen Austausch und das Lernen voneinander mit sich. Wer weiß, vielleicht gibt es ja am Abend nach den Übungen ein geselliges Beisammensein, bei dem man sich über die Erfahrungen austauscht und das eine oder andere Bierchen zusammen genießt!
Um die Sicherheit zu gewährleisten, wird der Luftraum rund um die Reiteralpe während der gesamten Übungswochen durchgehend gesperrt. Das ist ein bindender Hinweis für alle Luftraumnutzer im unkontrollierten E/G-Luftraum. Für die Anwohner und Besucher in der Region heißt das, nicht nur Augen und Ohren offen zu halten, sondern sich auch über mögliche Luftraumsperrungen zu informieren. Es wird also spannend, was uns diese Übung alles zu bieten hat!
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