Feuerwehr im Berchtesgadener Land: Heldentaten und Gemeinschaftsgeist im Rückblick auf 2025
Heute ist der 8.06.2026, und wir werfen einen Blick zurück auf das vergangene Jahr im Landkreis Berchtesgadener Land – ein Jahr, das für die Freiwilligen Feuerwehren durchaus ereignisreich war. Im Jahr 2025 hatten die engagierten Feuerwehrleute insgesamt 1484 Einsätze. Das sind nicht nur Zahlen, sondern Geschichten von Mut, Zusammenhalt und unermüdlichem Einsatz. Ganze 25.741 ehrenamtliche Stunden wurden geleistet. Das ist eine Menge Zeit, die die Feuerwehrdienstleistenden für ihre Mitmenschen opfern – und das alles ohne einen Cent dafür zu verlangen.
Die Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbands (KFV) fand im Berufsschulzentrum Freilassing statt, wo alle Augen auf den neuen Vorsitzenden und Kreisbrandrat Michael Brandl gerichtet waren. Er übernimmt nach Sepp Kaltner eine große Verantwortung. Ehrengäste wie Landrat Michael Koller und der ehemalige Landrat Bernhard Kern waren ebenfalls anwesend und würdigten die Leistungen der Feuerwehr. Die Feuerwehr präsentierte stolz ihre neu beschafften Fahrzeuge und Gerätschaften – eine gelungene Show der Technik, die zeigt, wie wichtig die Ausstattung für die Sicherheit der Bürger ist.
Ein ruhiges Jahr mit vielen Herausforderungen
2025 war grundsätzlich ein ruhiges Jahr, ohne die schweren Unwetter, die sonst oft für Aufregung sorgen. Der erste Einsatz fand am 1. Januar um 0:44 Uhr in Berchtesgaden statt – ein Brand im Abfall. Ein passender Start ins neue Jahr, könnte man sagen. Doch die Neujahrsnacht hatte auch ihre Schattenseiten: Ein Dachstuhlbrand in Piding, bei dem ein Kamerad sich schwer verletzte, machte deutlich, wie schnell es gehen kann. Der letzte Einsatz des Jahres war ein schwerer Verkehrsunfall am Silvesterabend um 22:42 Uhr. Solche Ereignisse zeigen, wie wichtig die Vorbereitungen und die ständige Ausbildung sind.
Ein Teil dieser Ausbildung sind die weiterführenden Lehrgänge, die 553 Feuerwehrdienstleistende absolvierten. Sie haben sich darauf vorbereitet, anderen in Notlagen zu helfen – sei es als neue Atemschutzgeräteträger, im Brandübungscontainer oder als Maschinisten. Die Zahlen sprechen für sich: 42 neue Atemschutzgeräteträger, 34 neue Maschinisten, 81 bestanden die MTA-Abschlussprüfung. Das Engagement ist beeindruckend und zeigt, dass die Feuerwehr sich ständig weiterentwickelt.
Gemeinschaft und Zusammenhalt im Einsatz
Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet, was für das Vertrauen in die Arbeit spricht. Schatzmeisterin Christina Grabner präsentierte den Kassenbericht und den Haushaltsplan für 2026. Ein weiterer wichtiger Punkt der Versammlung war die Auszeichnung verdienter Persönlichkeiten aus dem Feuerwehrwesen und der Kommunalpolitik. Diese Momente sind nicht nur eine Anerkennung, sondern auch ein Zeichen des Respekts innerhalb der Gemeinschaft. Bürgermeister Markus Hiebl sprach die kommunale Pflichtaufgabe der Feuerwehr an, und Vertreter von Polizei, BRK, Bergwacht und THW lobten die hervorragende Zusammenarbeit.
Der Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ hallte durch den Raum und erinnerte alle Anwesenden an die wesentliche Aufgabe der Feuerwehr: den Menschen zu helfen, wo immer es nötig ist. Ein schöner Abschluss für eine Versammlung, die nicht nur Zahlen und Berichte enthielt, sondern auch Menschlichkeit und den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrleute in den Vordergrund stellte.
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