Ein echtes Highlight erwartet die Besucher am Wochenende des 27. und 28. Juni 2026. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Architektouren lädt die Bayerische Architektenkammer dazu ein, die Pfarrkirche Mariä Geburt in Piding zu besichtigen. Dieses Kleinod ist eines von 199 bayerischen Vorzeigeprojekten im Bereich historischer Sanierung, und die Chance, normalerweise verschlossene Bereiche zu erkunden, ist einfach zu verlockend. Die PNP berichtet, dass Interessierte die Möglichkeit haben, mit Planern, Bauherren und Nutzern ins Gespräch zu kommen und sich über die aktuellen Entwicklungen in Architektur und Stadtplanung auszutauschen.

Die Geschichte der Pfarrkirche reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück, aber die heutige Form erhielt das Gebäude im 18. Jahrhundert unter der Leitung von Propst Augustin Eslinger. 1761 wurde die Kirche feierlich neu eingeweiht. Im Jahr 1868 kam eine westliche Erweiterung hinzu, die den markanten Spitzturm hervorbrachte. Im Inneren erwartet die Besucher ein Saalbau mit beeindruckender barocker Ausstattung und Rokokostuck, wobei der Hochaltar Maria mit dem Jesuskind zeigt, umrahmt von Heiligenfiguren.

Sanierungsmaßnahmen im Fokus

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Sanierungsarbeiten, die und vom Büro „Farthofer Architekt“ aus Freilassing geleitet werden. Hier wurden unter anderem der historische Dachstuhl ertüchtigt, die Raumschale saniert und das Dach neu eingedeckt. Auch die Fassade erhielt ein frisches Gesicht. Der Architekt Ulrich Farthofer gibt am Samstag um 14 Uhr detaillierte Einblicke in diese umfassenden Maßnahmen. „Die Sanierung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Denkmalamt“, ergänzt das Team von berchtesgaden.de.

Einige bedeutende Kunstwerke, wie das Altarschreinbild „Maria im Ährenkleid“ aus dem 15. Jahrhundert, haben Piding seit 1939 verlassen, als diese zur Finanzierung von Renovierungen verkauft wurden. In den aktuellen Sanierungsauflagen ist jedoch die Bewahrung des kulturellen Erbes fest verankert.

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Veranstaltungsdetails

Die Architektouren bieten Architekturinteressierten nicht nur die Möglichkeit, in die Vergangenheit einzutauchen, sondern auch zu erleben, wie geschickte Hände und innovative Ideen Traditionshäuser in neuem Glanz erstrahlen lassen. Der Treffpunkt für die Führung am 27. Juni ist um 14 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Geburt. Darüber hinaus findet sich auf der Webseite der Bayerischen Architektenkammer eine Übersicht zu den weiteren Projekten und den genauen Besichtigungszeiten.

Nutzen Sie die Gelegenheit, dieses architektonische Schmuckstück zu entdecken und mehr über seine Geschichte sowie die laufenden Sanierungsarbeiten zu erfahren. In Piding lohnt es sich, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen!

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