Architekturjuwelen im Berchtesgadener Land: Entdecke die Pfarrkirche Mariä Geburt bei den Architektouren 2026!
Heute ist der 26.06.2026, und während die Sonne über dem malerischen Berchtesgadener Land aufgeht, bereiten sich die Bewohner auf ein ganz besonderes Wochenende vor. Die katholische Pfarrkirche Mariä Geburt in Piding, ein wahres Juwel der historischen Sanierung, öffnet ihre Türen für die „Architektouren“. Diese Initiative der Bayerischen Architektenkammer lädt ein, versteckte Schätze der Architektur zu entdecken, die normalerweise hinter verschlossenen Türen bleiben. Am 27. und 28. Juni 2026 können Besucher 199 ausgewählte Projekte besichtigen – ein echtes Highlight im Jubiläumsjahr der Kammer!
Die Pfarrkirche selbst hat eine bewegte Geschichte, deren Wurzeln bis ins 8. Jahrhundert zurückreichen. Die heutige Form erhielt das Gotteshaus im 18. Jahrhundert unter dem geschickten Einfluss von Propst Augustin Eslinger. Und wer denkt, das sei alles? 1761 wurde die Kirche neu eingeweiht und 1868 dann noch nach Westen erweitert und mit einem imposanten Spitzturm versehen. Der Innenraum, ein Saalbau, ist eine wahre Augenweide mit barocker Ausstattung und dem filigranen Rokokostuck. Der Hochaltar mit Maria und dem Jesuskind ist einfach nur beeindruckend, flankiert von Heiligenfiguren, die die Besucher in ihren Bann ziehen.
Ein Blick hinter die Kulissen
Die „Architektouren“ bieten nicht nur die Möglichkeit, die Kirche aus nächster Nähe zu betrachten, sondern auch, mit Architekten, Bauherren und Nutzern ins Gespräch zu kommen. Am 27. Juni wird Architekt Ulrich Farthofer Einblicke in die Sanierungsmaßnahmen geben. Trefft euch um 14 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Geburt, um mehr über die spannenden Details der Renovierung zu erfahren. Es ist eine Gelegenheit, die oft unsichtbare Arbeit hinter solchen Projekten zu würdigen!
Besonders interessant ist die Geschichte der Altarschreinbilder, die bis 1939 im Dachstuhl verwahrt wurden. Diese Werke, darunter „Maria im Ährenkleid“ aus dem 15. Jahrhundert und „Christus als Schmerzensmann“ von Rueland Frueauf, sind mittlerweile nicht mehr in Piding zu finden. Sie wurden verkauft, um die Kosten für eine dringend benötigte Renovierung zu decken. Eine bittere Pille, aber manchmal muss man Opfer bringen, um die Schönheit der Geschichte zu bewahren.
Ein Fest der Architektur
Mit der Einladung zur Besichtigung dieser besonderen Projekte wird die Bedeutung von Architektur und Stadtplanung in unserer Gesellschaft unterstrichen. Die Bayerische Architektenkammer möchte mit dieser Aktion nicht nur die Augen für die Schönheit der Baukunst öffnen, sondern auch die Wichtigkeit der historischen Sanierung in den Vordergrund stellen. Schließlich sind es diese gut erhaltenen Beispiele, die uns Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählen und unser kulturelles Erbe lebendig halten.
Die Pfarrkirche Mariä Geburt in Piding ist also nicht nur ein Ort der Anbetung, sondern auch ein lebendiges Zeugnis der bayerischen Baukunst. Wer sich für Architektur interessiert oder einfach nur einen schönen Tag in der Natur verbringen möchte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Weitere Informationen zu den Projekten und Besichtigungszeiten sind auf der Website der Bayerischen Architektenkammer verfügbar. Verpasst nicht die Chance, Teil dieses einzigartigen Erlebnisses zu werden!
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