In einem packenden Halbfinale der Basketball-Bundesliga hat Ratiopharm Ulm am gestrigen Tag den Einzug ins Finale gefeiert. Gegen die Würzburg Baskets setzten sich die Ulmer in einer spannenden Begegnung mit 91:84 durch, wobei die ersten 20 Minuten mit 50:43 zu ihren Gunsten verliefen. Das Spiel fand in Neu-Ulm statt, und die starke heimische Unterstützung gab dem Team den nötigen Kick. Der Finalgegner für Ulm steht nun mit dem FC Bayern München fest, der sich gestern ebenfalls durchsetzte und das Finale am kommenden Sonntag um 18:00 Uhr in München bestreitet, wie der Kurier berichtet.

Bei den Ulmern waren Karim Jallow und Ben Saraf die herausragenden Spieler. Jallow steuerte 18 Punkte und 9 Rebounds bei, während Saraf 16 Punkte erzielte. Auf Seiten der Würzburger war Hannes Steinbach ein Lichtblick und beendete das Spiel mit 16 Punkten und 9 Rebounds, wird jedoch im Sommer ans College wechseln und hat Chancen auf die NBA, wie Zeit Online anmerkt.

Der Weg ins Finale

Die Bayern machten ihren Platz im Finale durch einen dramatischen 94:82-Sieg nach Verlängerung gegen die MLP Academics Heidelberg klar. In diesem Spiel erholte sich das Team unter Trainer Gordon Herbert von einem 17-Punkte-Rückstand und kämpfte sich zurück ins Spiel. Shabazz Napier und Andreas Obst waren jeweils mit 19 Punkten entscheidend für den Erfolg, und Niels Giffey legte weitere 13 Punkte nach. Durch diesen Sieg sicherte sich Bayern den Aufstieg in das Finale, wo sie nun auf Ulm treffen, der in der letzten Playoff-Serie 2023 mit 3:0 gegen die Münchener gewann

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Beide Mannschaften haben in der aktuellen Saison bereits ein direktes Duell für sich entschieden. Damit steht fest, dass die beiden letzten Meister der Liga aufeinandertreffen. Ulm wird versuchen, seinen Vorjahreserfolg im Finale zu wiederholen, während Bayern um die letzte Titelchance kämpft, nachdem sie im Pokal und der Euroleague bereits gescheitert sind.

Kaderplanung im Gange

Natürlich sind die Playoffs nicht das einzige Thema, das die Teams beschäftigt. Wie basketball-world.news berichtet, sind beide Teams bereits fleißig bei der Kaderplanung für die kommende Saison. Der FC Bayern muss ohne Ivan Kharchenkov planen, der die Mannschaft verlässt, hat jedoch Niels Giffey bis 2027 verlängert. Ratiopharm Ulm hingegen vermeldet den Zugang von Len Schoormann aus Oldenburg und hat Tobias Jensen ebenfalls für weitere Jahre unter Vertrag genommen.

Das erwartet uns also im Finale: Ein spannendes Duell zwischen Ulm und Bayern, zwei Mannschaften, die um den höchsten Titel in der Basketball-Bundesliga kämpfen und dabei ihre eigenen Ziele verfolgen. Zuschauer dürfen sich auf ein tolles Basketball-Spektakel freuen!

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