Heute ist der 14.07.2026 und wir in Bayreuth erleben die Hitze des Sommers in vollen Zügen. Die Sonne strahlt gnadenlos vom Himmel, und während wir genüsslich im Schatten sitzen, gibt es viele, die sich bei dieser Witterung im Freien abmühen. Die IG BAU Oberfranken hat die Wichtigkeit des UV-Schutzes für alle, die draußen arbeiten, in den Vordergrund gerückt. Uwe Behrendt von der IG BAU empfiehlt, bei starker Sonneneinstrahlung nicht mit dem Lichtschutzfaktor zu sparen: 50 ist das Minimum. Und denkt daran, alle zwei Stunden nachzucremen!

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Kleidung! Sie sollte viel Haut bedecken – also keine kurzen Hosen oder ärmellosen Shirts. Luftige, schützende Kleidung ist ein Muss! Auch ein luftdurchlässiger Bauhelm mit Nackenschutz gehört zur Grundausstattung, wenn man unter direkter Sonneneinstrahlung arbeitet. Arbeitgeber tragen die Verantwortung, solche Schutzmaßnahmen bereitzustellen, und sollten die Gesundheit ihrer Mitarbeiter ernst nehmen.

Flüssigkeitsversorgung und Pausen

Die IG BAU hebt zudem hervor, wie wichtig eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist. Wenn man draußen körperlich arbeitet, sollte man täglich zwischen drei und fünf Litern trinken. Wer denkt, das sei übertrieben, irrt sich gewaltig! Alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas – am besten Wasser oder kalte Tees – ist die Devise. Und Pausen im Schatten? Unverzichtbar! Schattige Plätze oder Sonnensegel sollten auf Baustellen bereitgestellt werden. So kann man kurz durchatmen und die Hitze etwas ertragen.

Die Arbeitszeiten sollten, wenn möglich, in die frühen Morgenstunden oder den Abend verlegt werden. Denn wer zwischen 10 und 15 Uhr draußen arbeitet, setzt sich dem größten Risiko aus. Die zentrale Empfehlung der IG BAU? WSS – Wasser, Sonnencreme und Schatten! Eine einfache, aber effektive Formel, um gesund durch den Sommer zu kommen.

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Gesundheitsrisiken und Prävention

Sonnenstrahlung ist nicht zu unterschätzen. Sie kann nicht nur Sonnenbrand verursachen, sondern auch ernsthafte Augenschäden, Hitzeschlag und sogar Hautkrebs. Dabei kann guter Sonnenschutz viel bewirken – das ist keine leere Floskel. Besonders für die Outdoorworker ist es entscheidend, dass ihre Arbeitgeber Sonnenschutzmaßnahmen in die Gefährdungsbeurteilung aufnehmen. Wer länger als 15 Minuten direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, sollte unbedingt auf die richtigen Schutzmaßnahmen achten. Technische Lösungen wie Abschattungen sind dabei das A und O.

Organisatorisch sollten Arbeiten in der intensivsten Sonneneinstrahlung vermieden werden, und falls technische Lösungen nicht ausreichen, sind lange Kleidung und schützende Kopfbedeckungen Pflicht. Sonnenschutzmittel sollten nur als letzte Option genutzt werden, wenn andere Maßnahmen nicht möglich sind. Und für alle, die oft der Sonne ausgesetzt sind: Ein jährlicher Hautkrebs-Check beim Hautarzt sollte auf der To-Do-Liste stehen.

Hier in Bayern, wo die Sonne oft vom Himmel lacht, ist es wichtig, dass wir uns um uns selbst kümmern. Die Gesundheit bleibt unser wichtigstes Gut, und mit den richtigen Tipps und Tricks können wir die Sommermonate genießen, ohne dabei unsere Sicherheit zu riskieren. Also, denkt an die WSS: Wasser, Sonnencreme und Schatten – und schon wird der Sommer zum reinsten Vergnügen!

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