Große Neuigkeiten aus Bayreuth: Der Umzug des Stadtarchivs ist weitgehend abgeschlossen. Tausende von Kartons mit wertvollen Dokumenten, Akten und historischen Unterlagen wurden erfolgreich in die neuen Räumlichkeiten an der Seestraße 1 gebracht. Dies ist ein bedeutender Schritt für die Bewahrung der Stadtgeschichte, da das neue Stadtarchiv über moderne Arbeits- und Lagerflächen verfügt, die unter besten klimatischen Bedingungen historische Dokumente bewahren können. Laut dem Bayreuther Tagblatt startet der reguläre Betrieb bereits am 16. Juni, aber bevor es so weit ist, laden die Verantwortlichen am 13. Juni von 11 bis 15 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein.

Beim Umzug des Archivs war besonders darauf zu achten, dass kein wertvolles Archivgut beschädigt wird. Das Team hat eine akribische Planung durchlaufen – von der detaillierten Regalbelegung bis hin zur korrekten Verpackung in Archivkartons, die sich als sicherer und praktikabler erwiesen hat. Um dennoch einen reibungslosen Transport zu gewährleisten, dürfen nach den neuesten Richtlinien die Archivbestände nicht einfach in Umzugskartons verpackt werden, sondern müssen sorgfältig in spezielle Kartons eingeordnet werden, um ihre Auffindbarkeit zu garantieren. Dies alles zeigt, dass die Verantwortlichen ein gutes Händchen für die Archivierung haben.

Tag der offenen Tür und neue Öffnungszeiten

Wer sich die neuen Magazinräume und das spannende Angebot dort näher ansehen möchte, hat beim Tag der offenen Tür die perfekte Gelegenheit dazu. Neben Führungen durch die Magazinräume, die zur halben Stunde stattfinden, wird auch eine interessante Ausstellung über die Geschichte des alten und neuen Stadtarchivs zu sehen sein. Besucher können sich darauf freuen, auch den neuen Lesesaal zu erkunden, der ab dem 16. Juni geöffnet ist und acht Arbeitsplätze mit einem herrlichen Blick auf die Ordenskirche bietet.

Das Stadtarchiv hat auch neue Öffnungszeiten: Ab dem 16. Juni ist es Dienstag und Donnerstag von 8:30 bis 16 Uhr, Mittwoch von 8:30 bis 17 Uhr und Freitag von 8:30 bis 12 Uhr geöffnet. Im Foyer des Archivs werden zudem wechselnde Ausstellungen zur Stadtgeschichte präsentiert, und der Garten rund um die Villa, samt einem offenen Bücherschrank, steht allen Besuchern zur Verfügung.

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Erhalt und Abenteuer der Stadtgeschichten

Die Gründung des Stadtarchivs geht auf den 12. Juni 1836 zurück, als das Leers’sche Waisenhaus eröffnet wurde. Dieses Datum ist von historischem Wert und erinnert an die Anfänge der damaligen Archivarbeit. Gerade die Verbindung zwischen Stadtgeschichte und der Arbeit des Archivs ist in Bayreuth von großer Bedeutung. Historische Dokumente und Berichte tragen dazu bei, die spannende Geschichte der Stadt lebendig zu halten und den Bürger:innen näherzubringen.

Ein Blick über die Stadtgrenzen hinaus zeigt, wie wichtig Archive in Deutschland sind. So hat beispielsweise das Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt am Main, gegründet 1436, die Aufgabe, das Archivgut der Stadt zu sichern und zu vermitteln. Ähnlichkeiten im Ansatz zeigen, dass die Bedeutung der Archivierung und die damit verbundene Verantwortung für die Geschichtserhaltung in vielen Städten hoch im Kurs stehen.

Mit dem Umzug und den bevorstehenden Eröffnungen setzt das Bayreuther Stadtarchiv neue Maßstäbe in Sachen Zugänglichkeit und Archivierung. Sicher ist, dass die Stadtgeschichte hier auf eine spannende Weise fortgeschrieben wird.

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