Am Samstag, den 18. April 2026, fand in Bayreuth eine bedeutende Veranstaltung für die Sicherheit unserer Kleinsten statt: die „Kidical Mass“. Bei wunderschönem Wetter und guter Stimmung machten sich etwa 85 Teilnehmer auf, um ein starkes Zeichen für kinderfreundliche Mobilität zu setzen. Die Fahrrad-Demo, die um 11:00 Uhr am Ehrenhof / Platz der Kinderrechte startete, zog die Blicke vieler Passanten auf sich, die den bunten Fahrradzug durch die Maximilianstraße beobachteten.
Die Veranstaltung, organisiert vom ADFC Kreisverband Bayreuth und unterstützt von verschiedenen Organisationen wie dem VCD und Parents for Future, verfolgte das Ziel, die Sicherheit im Straßenverkehr für Kinder zu erhöhen. Die Strecke von 4,7 km wurde von der Polizei begleitet, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Ein starkes Zeichen für sichere Straßen
Die „Kidical Mass“ ist Teil einer weltweiten Bewegung, die 2007 in Oregon begann und seit 2017 auch in Deutschland Fuß gefasst hat. In über tausend Städten setzen sich Menschen für sichere Radwege und selbstständige Mobilität für Kinder ein. Die positive Resonanz in Bayreuth zeigt, dass das Thema viele bewegt. Bei dieser Veranstaltung ging es nicht nur um einen gemütlichen Ausflug, sondern vor allem um ernsthafte Forderungen: sichere Infrastruktur für Kinder, geschützte Radwege, Tempo 30 innerorts und Schulstraßen ohne Autoverkehr sind nur einige der Anliegen, die die Teilnehmer vehement vertreten.
Nach der Rundfahrt, die gegen 12:00 Uhr endete, gab es ein kleines Programm, bei dem die Kinder Urkunden für ihre Teilnahme erhielten. Die Veranstaltung richtete sich an Familien, Kinder und alle Interessierten, und das Beste daran: Die Teilnahme war kostenlos und eine Anmeldung war nicht nötig. Auch Kleinkinder im Lastenrad und ältere Menschen waren herzlich willkommen.
Ein kraftvolles gemeinsames Anliegen
Mit der „Kidical Mass“ in Bayreuth wurde ein sichtbares Zeichen gesetzt – nicht nur für die Sicherheit der Kinder, sondern auch für eine lebenswerte Stadt. Die bundesweiten Aktionswochen, die vom 1. bis 10. Mai 2026 stattfinden, machen deutlich, dass die Bewegung weiter wächst und immer mehr Menschen sich für die Belange der jüngeren Generationen einsetzen.
In einer Zeit, in der die Sicherheit im Straßenverkehr und die Mobilität von Kindern immer wichtiger werden, ist das Engagement der Bayreuther Bürger ein ermutigendes Beispiel. Es zeigt, dass gemeinsames Handeln einen Unterschied machen kann und dass der Wunsch nach sicheren Straßen für alle – insbesondere für die Kleinsten – auch in Zukunft hohe Priorität haben sollte.