Heute ist der 20.04.2026 und in Bayreuth brodelt die Diskussion um die Reform der Regionalliga. Die SpVgg Bayreuth hat sich aktiv an den Gesprächen beteiligt und zeigt sich stark interessiert am Kompass-Modell. Teammanager Sebastian Lattermann vertritt die Interessen des Vereins in diesen Verhandlungen, wobei das Hauptaugenmerk auf der Schaffung attraktiverer Gegner und fairer Aufstiegsregeln liegt. Die Mitglieder der SpVgg sehen hierin eine Chance, den Fußball in der Region auf eine neue Stufe zu heben.

Das Kompass-Modell, das von der SpVgg Bayreuth bevorzugt wird, verspricht innovative Neuerungen und spannende Begegnungen. Im Gegensatz dazu gibt es auch andere Vorschläge, die jedoch nicht überall auf Begeisterung stoßen. Besonders die Aufspaltung des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) hat wenig Rückhalt gefunden. Hermann Winkler, der Chef des NOFV, bezeichnete diesen Vorschlag als Affront gegenüber den Verband.

Das Meinungsbild in der Regionalliga

In der Regionalliga West hingegen sind die Meinungen über die Reform uneinheitlich. Während der FC Gütersloh sich klarer für das Regionen-Modell ausspricht, sieht der Verein keine der beiden Modelle als Lösung, um den Viertliga-Fußball in Deutschland zu „befrieden“. Im Gegensatz dazu befürworten die Sportfreunde Siegen und Rot-Weiß Oberhausen das Kompass-Modell, da es frischen Wind und interessante Begegnungen in die Liga bringen könnte.

Der Bonner SC hingegen sieht sowohl Vor- als auch Nachteile in beiden Modellen und möchte sich mit beiden Vorschlägen intensiver auseinandersetzen. Besonders hervorzuheben ist, dass das Regionen-Modell bekannte Abläufe beibehält, während das Kompass-Modell für mehr Spannung und Abwechslung sorgt. Die Diskussionen sind also in vollem Gange und es bleibt spannend zu beobachten, welche Richtung die Reform letztendlich einschlagen wird.