Bayreuth tritt in die Pedale: Auf dem Weg zur Fahrradmetropole
Bayreuth – die Stadt, die nicht nur für ihre kulturellen Highlights bekannt ist, sondern auch für ihr Engagement in Sachen Radverkehr. Das Prädikat „Fahrradfreundliche Kommune“ von der AGFK (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V.) trägt Bayreuth seit 2019 – und das wurde jetzt nach einer erneuten Prüfung verlängert. Ein Grund zur Freude, denn das Fahrrad als Verkehrsmittel hat hier einen festen Platz!
Interessant ist, dass bei der Anerkennung keine konkreten Handlungsempfehlungen ausgesprochen wurden. Hannah Thiemann vom AGFK Bewertungs-Gremium hebt jedoch hervor, dass die kontinuierliche Weiterentwicklung unerlässlich bleibt. Schließlich soll das Fahrrad gleichwertig neben Auto, Bus und Bahn stehen. Und die Zahlen sprechen für sich: Laut einer Haushaltsbefragung aus 2023 legen 46% aller werktäglichen Wege in Bayreuth die Bürger zu Fuß oder mit dem Rad zurück – ein Plus von 4 Prozentpunkten seit 2015!
Ein Netz für alle
Der Fuß- und Radverkehr hat jeweils einen Anteil von 23%. Das zeigt, wie wichtig die Stadt und der Landkreis Bayreuth zusammenarbeiten, um die Pendlerstrecken zu verbessern. Ein Radverkehrskonzept wurde entwickelt, um sichere Routen und eine bessere Infrastruktur zu schaffen. Hierbei wurden seit der Erstzertifizierung zahlreiche Maßnahmen umgesetzt: Schutzstreifen, Radfahrstreifen, neue Querungshilfen und sogar Fahrradstraßen – das klingt doch vielversprechend!
In der Stadt sind rund 950 Fahrradbügel und über 1.100 öffentliche Fahrradstellplätze erfasst – das lässt das Herz eines jeden Radfahrers höher schlagen! Und das Beste: Es gibt Konzepte zur Verbesserung der ganzjährigen Nutzbarkeit des Radwegenetzes. Auch wenn einige Projekte während der Corona-Pandemie nicht wie geplant umgesetzt werden konnten, bleibt die Stadt nicht stehen. Die Weiterentwicklung bestehender Konzepte sowie das Beseitigen von Schwachstellen im Radnetz sind weiterhin auf der Agenda. Und die Hinweise und Anregungen aus der Bevölkerung fließen aktiv in die Planungen ein – das ist doch ein wichtiger Punkt!
Auf dem richtigen Weg
Die Stadt Bayreuth hat sich also viele Gedanken gemacht, um das Radfahren noch attraktiver zu gestalten. Es ist nicht nur eine Frage der Infrastruktur, sondern auch eine Frage der Mentalität. Wenn immer mehr Menschen das Rad als Verkehrsmittel entdecken, dann ist das doch ein Schritt in die richtige Richtung. Und seien wir ehrlich – bei schönem Wetter ist es einfach ein Vergnügen, durch die Stadt zu radeln, die frische Luft zu genießen und vielleicht sogar den ein oder anderen kleinen Stopp bei einem Café einzulegen!
Die Herausforderungen bleiben jedoch, und es gibt noch viel zu tun. Aber mit einem klaren Ziel vor Augen und dem Engagement der Stadt sowie der Unterstützung der Bevölkerung wird Bayreuth sicherlich weiterhin ein Vorbild für andere Kommunen in Bayern bleiben. Wer weiß, vielleicht wird das Radfahren hier bald noch mehr zum Alltag, und die Straßen werden noch bunter und lebendiger! Ein Hoch auf die Fahrradfreundlichkeit!
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