Es ist wieder soweit – der Bahnverkehr zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und Hersbruck rechts der Pegnitz wird vom 30. Oktober bis 19. November 2026 ordentlich durchgerüttelt. So ein Mist, oder? Besonders betroffen sind die Regionalzüge der Linien RB 30, RB 31, RE 32, RE 40, RE 41 und RE 47. Auch die Verbindung zwischen Nürnberg und Lauf an der Pegnitz bleibt nicht verschont. Was das für die Reisenden bedeutet? Nun ja, es gibt Fahrplanänderungen, Umleitungen, Haltausfälle und sogar Zugausfälle. Ein echtes Chaos, das da auf uns zukommt!

Die Züge werden teilweise umgeleitet und halten zusätzlich in Hersbruck links der Pegnitz. Für einige ausfallende Züge wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, und zwar zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und Hersbruck rechts der Pegnitz für bestimmte Regionalexpresslinien sowie zwischen Nürnberg, Lauf an der Pegnitz und Neunkirchen am Sand. Das ist doch schon mal etwas, auch wenn wir uns fragen müssen, wie viele Umstiege uns das Ganze bescheren wird.

Besondere Hinweise

Ein paar weitere Informationen sollten nicht unerwähnt bleiben: In der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober fallen zwei Fahrten der Linie RE 41 zwischen Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg und Nürnberg aus. Hierbei stehen Ersatzbusse ab bzw. bis Hersbruck rechts der Pegnitz bereit. Wer also in der Nacht unterwegs sein möchte, sollte sich unbedingt rechtzeitig umsehen, damit er nicht im Regen steht – oder im Bus, der nicht kommt.

Von 31. Oktober an wird auch der Pendolino zwischen Nürnberg und Pegnitz auf einem Teilabschnitt durch Busse ersetzt. Ab Hersbruck müssen die Fahrgäste in den Schienenersatzverkehr umsteigen. Interessant ist, dass die Ursache für diese Sperrung diesmal nicht die Brücken im oberen Pegnitztal sind. Das lässt einen doch etwas aufatmen – wenigstens sind es nicht immer die Brücken!

Langfristige Perspektiven

Diese Sperrungen sind Teil der umfassenden Sanierung, die die Deutsche Bahn bis 2030 plant. Über 4.000 Kilometer Gleise sollen zwischen 2024 und 2036 erneuert werden. Das klingt nach einem riesigen Projekt, aber leider bedeutet das auch, dass wir uns auf viele weitere Bauarbeiten einstellen müssen. Die Pünktlichkeit der Bahn ist in den letzten Jahren ja nicht gerade ein Vorzeigethema gewesen. Im November 2024 waren im Fernverkehr nur 50,1 Prozent der Verbindungen pünktlich. Das ist nicht gerade berauschend, oder?

Wenn wir uns also auf diese Bauarbeiten einstellen, müssen wir auch längere Fahrzeiten, Verspätungen und überfüllte Züge in Kauf nehmen. Und schon wieder die leidigen Umleitungen! Einzigartige Umstände wie Starkregen oder Notarzteinsätze können auch zu Verspätungen führen, für die die Bahn nicht verantwortlich ist. In diesen Fällen gibt es keine Entschädigung. Das ist die Realität, mit der wir zurechtkommen müssen.

Also, liebe Reisende: Prüft eure Verbindungen unmittelbar vor Fahrtantritt, denn kurzfristige Änderungen sind immer möglich. Die Fahrpläne werden schrittweise aktualisiert und sind über bahn.de sowie den DB Navigator abrufbar. Und denkt daran: Fahrräder können aus Platzgründen nicht in den Ersatzbussen mitgenommen werden. Wer also mit dem Drahtesel unterwegs ist, sollte sich rechtzeitig nach Alternativen umsehen!