Heute ist der 20.05.2026 und in Bayern wird weiterhin auf die Erfolge der bisherigen Klimastrategie gesetzt. Trotz der anhaltenden Kritik an der bundesweiten Strategie sieht Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) keinen dringenden Handlungsbedarf für den bayerischen Klimaschutz. Komisch, oder? Immerhin hat Bayern seit 1990 eine beachtliche Minderung des Treibhausgasausstoßes je Einwohner um 39 % erreicht. Das ist schon was! Für das Jahr 2024 wird eine Emission von rund 6,1 Tonnen pro Einwohner und Jahr erwartet – und damit liegen wir unter dem Bundesdurchschnitt von 7,8 Tonnen.

Dennoch, ein Expertenrat für Klimafragen ist anderer Meinung und kritisiert die Anstrengungen der Bundesregierung als unzureichend. Laut deren Einschätzung wird das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung die Ziele für 2040 nicht erreichen. In Bayern hat das Kabinett die Klimaziele sogar auf 2045 verschoben. Glauber bleibt optimistisch und betont, dass das Ziel ein klimaneutrales Bayern bleibt, auch wenn konkrete Maßnahmen noch gefragt sind. Na ja, wie sagt man so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“.

Aktuelle Entwicklungen im Klimaschutz

Ein Blick auf die jüngsten Entwicklungen zeigt, dass die bayerische Staatsregierung 2014 das erste Bayerische Klimaschutzprogramm ins Leben gerufen hat. In den Jahren 2022 und 2024 wurden Fortschreibungen vorgenommen, um den Fokus auf die Einsparung von Treibhausgasen zu verstärken. Am 28. April 2026 verabschiedete der Bayerische Ministerrat eine aktuelle Neufassung des Programms, die auf 52 Maßnahmen gestrafft wurde. Man könnte sagen, da wird ordentlich aufgeräumt!

Neu hinzugekommen sind Maßnahmen, wie der Aufbau einer nachhaltigen Tank- und Ladeinfrastruktur. Das klingt nach Zukunft, oder? Die Klimaanpassungsmaßnahmen wurden hingegen in die Bayerische Klimaanpassungsstrategie (BayKLAS) überführt, was einen klareren Fokus auf die Kernziele ermöglicht. Im Kern des Programms finden sich Maßnahmen mit bereits bezifferbarer oder grundsätzlich möglicher Einsparung von Treibhausgasen. Ein Forschungsprojekt am Landesamt für Umwelt wurde gestartet, um Kennziffern und Indikatoren für die Einsparungen zu erarbeiten. Das ist doch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung!

Langfristige Strategien und Herausforderungen

Die langfristigen Strategien im Programm 2025 sind ebenfalls spannend. So wird angestrebt, die Staatsverwaltung bis 2028 klimaneutral zu machen, was eine Einsparung von bis zu 60.000 Tonnen CO2e pro Jahr zur Folge haben könnte. Auch im Bereich der Energieversorgung soll bis 2040 Klimaneutralität erreicht werden, mit einer Einsparung von über 20 Millionen Tonnen CO2e zwischen 2025 und 2030. Und nicht zu vergessen die ÖPNV-Strategie, die darauf abzielt, die Fahrgastzahlen bis 2030 zu steigern und dabei bis zu 3 Millionen Tonnen CO2e einzusparen. Das klingt nach einem ambitionierten Plan!

Die Deutsche Umwelthilfe hat unterdessen Klage gegen Bayern eingereicht, um eine verbindliche Umsetzung der Klimaziele zu fordern. Da fragt man sich, ob die bayerische Regierung auf diese kritischen Stimmen hören wird. Ein digitales Dashboard zur Bereitstellung von Klimaschutzinformationen ist in Planung – naja, die Details sind allerdings noch unklar. Hier bleibt abzuwarten, wie das alles zusammenpasst.

Insgesamt zeigt sich, dass Bayern beim Klimaschutz auf einem schmalen Grat balanciert zwischen selbstbewusstem Fortschritt und der Notwendigkeit, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen. Man könnte fast sagen: Es bleibt spannend!