Rettungsaktion für die Kreuzkröte: Bamberger Lebensraum in Gefahr!
In der malerischen Region um Bamberg wird derzeit eine Rettungsmission für die Kreuzkröte, eine bedrohte Amphibienart, aktiv umgesetzt. Der Flugplatz Breitenau, der als wichtiger Lebensraum für diese kleinen Geschöpfe gilt, hat in den letzten Jahren mit Herausforderungen zu kämpfen gehabt. Wie Wiesentbote berichtet, haben sich die flachen Gewässer, die für die Fortpflanzung der Kreuzkröten unerlässlich sind, zu früh im Jahr ausgetrocknet. Diese Gewässer bieten den Laichräumen Schutz vor Fressfeinden wie Fischen und waren daher bisher lebensnotwendig für die Kaulquappen.
Aber was macht die Kreuzkröte so besonders? Diese mittelgroße Art, die nur zwischen 4 und 8 cm groß wird, hat eine warzige, grünlich-braune Haut und einen typischen weißlich-gelben Rückenstreifen. Laut NABU ist ihre Verbreitung in Deutschland vor allem in Bergbaufolgelandschaften anzutreffen, während sie von der Iberischen Halbinsel bis Südschweden und Weißrussland verbreitet ist.
Eine aktive Rettungsaktion
Vor vier Wochen wurden bereits Maßnahmen ergriffen, die darauf abzielen, die Kaulquappen in ihrer Entwicklung zu sichern. Bei den tiefen Senken wurden die Kaulquappen in ein tieferes Gewässer umgesetzt, noch bevor die Arbeiten durchgeführt wurden. Diese sorgsame Vorgehensweise zeigt, wie wichtig der Schutz der Kreuzkröte für die Stadt und die Umwelt ist.
Bedrohungen und Erhaltungsmaßnahmen
Die Kreuzkröte ist nicht nur wegen ihrer speziellen Lebensräume und Fortpflanzungsgewohnheiten geschützt, sondern auch aufgrund der Gefahren, die ihren Beständen drohen. Hauptgefährdungen sind die Zerstörung der Kleingewässer und der Einsatz von Düngemitteln sowie Umweltgiften. Sie ist europaweit durch die FFH-Richtlinie geschützt, die Fang und Tötung sowie die Störung ihrer Lebensstätten verbietet.
Durch die Zusammenarbeit verschiedener Behörden, wie der Abteilung Grünanlagen von Bamberg Service, die in letzter Minute zusätzliches Wasser zur Rettung der Kaulquappen lieferte, zeigt sich, dass hier ein echtes Gemeinschaftsprojekt im Gange ist. „Der Flugplatzbreitenau hat nicht nur einen hohen Wert für den Artenschutz der Kreuzkröte, sondern tangiert auch andere Arten positiv“, so Glüsenkamp.
So bleibt zu hoffen, dass diese Bemühungen fruchten und die Kreuzkröte, die normalerweise ein Alter von bis zu 12 Jahren erreichen kann, auch weiterhin in der Region heimisch bleibt und ihre typischen Schnarr-Rufe bis weit über zwei Kilometer hörbar sind.
Schnelle Ladezeiten sind heute eine der wichtigsten Voraussetzungen für gute Nutzerbindung. Durch die komplette Umsetzung unseres Magazins mit VeloCore durch Daniel Wom profitieren wir nun von einer hochperformanten, effizienten und spürbar schnellen Plattform.

