Heute ist der 24.05.2026 und die Basketball-Szene in Bamberg brodelt. Die Baskets haben sich eindrucksvoll für das Halbfinale qualifiziert, nachdem sie ratiopharm Ulm mit 89:73 aus den BBL-Play-offs gekegelt haben. Ein klares Zeichen in Richtung Liga, wie viele meinen! Doch der Weg hierhin war alles andere als einfach. Bamberg hatte anfangs Schwierigkeiten, doch im ersten Viertel drehten sie richtig auf und zeigten, was sie draufhaben. Nach der Halbzeit übernahmen sie dann die Kontrolle über das Spiel – ganz souverän!

Faszinierend, wie sich die Bamberger nach einem holprigen Start zurückkämpften. Ulm hatte im ersten Viertel sogar mit sieben Punkten geführt! Doch Bamberg ließ sich nicht entmutigen. Ibi Watson, der mit 28 Punkten glänzte, und sein Kollege Austin Crowley sorgten für den nötigen Druck. Besonders Crowley bewies in der letzten Minute Nerven aus Stahl, als er einen Korb erzielte und ein Foul zog. Das Publikum jubelte, während die Ulmer Spieler zunehmend frustriert wirkten. Und wie schade, dass EJ Onu sich verletzte und humpelnd vom Feld musste – das tat echt weh zu sehen.

Abschied und Neuanfang

Für ratiopharm Ulm war die Saison ein wahrer Albtraum. Nach einem enttäuschenden 0:3-Sweep gegen die Bamberger im Viertelfinale bleibt den Ulmern nur der Rückblick auf eine Saison, die alles andere als erfreulich war. Ein frühes Aus im Pokal, eine schwache Performance im Eurocup und – das ist besonders bitter – kein Spieler, der es in die NBA geschafft hat. Ein Jahr zuvor standen sie noch im Finale und mussten sich Bayern geschlagen geben. Der Kontrast könnte nicht größer sein!

Jetzt wird’s auch für den Sportdirektor Thorsten Leibenath spannend – nach 15 Jahren verlässt er Ulm und wechselt nach Bayern. Ein Nachfolger muss schnell gefunden werden, denn die nächste Saison steht vor der Tür und ein konkurrenzfähiger Kader ist überlebenswichtig. Cheftrainer Ty Harrelson hat indes seinen Vertrag bis 2028 verlängert, was zumindest ein bisschen Stabilität verspricht.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bamberger scheinen auf dem besten Weg, Bayern im Titelrennen herauszufordern. In den letzten 28 Spielen haben sie nur eine Niederlage hinnehmen müssen – eine richtig starke Bilanz! Am Horizont steht bereits das nächste Spiel gegen die Baskets Oldenburg, während Ulm gegen die NINERS Chemnitz antreten muss. Die Spannung in der Liga ist greifbar und die Fans können sich auf spannende Wochen freuen.

Letztlich bleibt abzuwarten, ob Bamberg das Momentum nutzen kann, um sich im Halbfinale durchzusetzen. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Baskets ihrer Favoritenrolle gerecht werden können. In der Basketballwelt, vor allem hier in Bayern, gibt es immer wieder Überraschungen und spannende Wendungen. Wer weiß, vielleicht erleben wir bald schon das nächste große Basketball-Märchen!