Was geht in Bamberg? Die Stadt hat momentan Grund zur Freude, denn sie verzeichnet beachtliche Fortschritte in der Verkehrsgestaltung. Im Mobilitätssenat wurden die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung 2025 vorgestellt, die im Juli 2023 sowohl in der Stadt als auch im Landkreis Bamberg durchgeführt wurde. Diese Umfrage, an der 4.110 zufällig ausgewählte Haushalte teilnahmen, zeigt eine klare Tendenz: Das tägliche Verkehrsverhalten hat sich nachhaltig verändert. bamberg-meine-stadt.de berichtet, dass der Umweltverbund, also der Anteil von Fuß-, Rad- und öffentlichem Nahverkehr, mittlerweile 67% am Modal Split ausmacht – das sind 9 Prozentpunkte mehr als noch 2015.

Auf die Radfahrer:innen wartet ebenfalls ein Grund zur Freude: Der Radverkehr hat das Ziel von 35% bis 2025 bereits erreicht, wobei Bamberg jetzt zu den führenden Fahrradstädten in Bayern zählt. Der Fußverkehr hat sich ebenfalls positiv entwickelt und ist von 19% auf 23% gestiegen. Lediglich der Anteil des öffentlichen Nahverkehrs ist von 10% auf 9% gesunken, bleibt jedoch stabil. Interessant ist auch die Entwicklung des motorisierten Individualverkehrs (MIV), der auf 33% gesenkt werden konnte, was einer Senkung um 8 Prozentpunkte seit 2015 entspricht. Eine Verkehrszählung aus dem Jahr 2025 zeigt zudem rund 10% weniger Kfz-Verkehr an zentralen Knotenpunkten im Vergleich zu vor der Corona-Pandemie.

Die Mobilitätsbefragung 2025

Die Mobilitätsbefragung wurde in zwei Wellen durchgeführt und war die einzige verlässliche Methode, um die aktuellen Zahlen zum werktäglichen Verkehrsverhalten der Bürger zu erfassen. Die Daten zu den verschiedenen Verkehrsträgern sind entscheidend für die zukünftige Verkehrsplanung. Die Stadt setzte dafür auf unterschiedliche Teilnahmeformate, wie digitale Fragebögen im Internet, schriftliche Umfragen oder Telefoninterviews. Diese umfassende Umfrage wurde sowohl von Stadt als auch Landkreis Bamberg initiiert und bietet eine solide Grundlage für den Verkehrsentwicklungsplan 2030.

Die geplanten Ziele für den Umweltverbund sollen bis 2030 auf 75% steigen, was einen klaren Fokus auf sichere Radwege, gute Fußwegeverbindungen und einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr widerspiegelt. Es gibt ein starkes Gemeinschaftsgefühl, dass die Bürger dazu ermutigt, aktiv an der Umfrage teilzunehmen. Dabei reicht die Teilnahme von etwas mehr als einer Befragung. Man kann auch bei der Verlosung von 20 Schlemmerkistla im Wert von 35 Euro sein Glück versuchen! Weitere Informationen zur Umfrage sind unter wiesentbote.de erhältlich.

Nachhaltige Mobilitätskonzepte für die Zukunft

Die steigenden Mobilitätsbedürfnisse in Städten sind ein Indiz dafür, dass die Einwohnerzahlen zunehmen und die politischen Rahmenbedingungen sich ändern müssen. Die Akzeptanz für umweltfreundliche Mobilität wächst, und immer mehr Kommunen setzen auf Klima- und umweltfreundliche Verkehrslösungen. nationale-stadtentwicklungspolitik.de hebt hervor, dass die Herausforderungen wie Verkehrsemissionen, geparkte Autos, die wertvolle Flächen blockieren, und die Notwendigkeit einer neuen Infrastruktur für E-Mobilität und autonomes Fahren dringend angegangen werden müssen.

Ein zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept sollte eine faire Verteilung des Straßenraums beinhalten und den Ausbau von Rad- und Fußverkehrsinfrastrukturen fördern. Das Ziel ist klar: Eine nachhaltige Verkehrspolitik, die nicht nur die Lebensqualität der Bürger steigert, sondern auch die Umwelt schont. Bamberg ist auf einem vielversprechenden Weg und bedacht, dass alle Bewohner von einer modernen und umweltbewussten Mobilität profitieren können.