Heute ist der 19.06.2026 und in Bad Tölz-Wolfratshausen gibt es mal wieder Gesprächsstoff für die Pendler. Die S7, die zwischen München und Wolfratshausen verkehrt, hat sich einen nicht gerade ruhmreichen Platz im Pünktlichkeitsranking gesichert. Im November 2025 kamen nur 72,7 Prozent der Züge pünktlich an – der schlechteste Monat des gesamten Jahres. Das ist schon ein bisschen ernüchternd, vor allem wenn man bedenkt, dass es trotz kleiner Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr immer noch zu den unpünktlichsten Linien im Münchner S-Bahn-Netz zählt.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat das ganze Dilemma untersucht und herausgefunden, dass die S7 auf neun von 13 S-Bahn-Strecken unpünktlicher war als alle anderen Linien. Die Hauptursachen für die häufigen Verspätungen und Zugausfälle sind Bauarbeiten, die fast 64 Prozent der Probleme ausmachen, gefolgt von Infrastrukturproblemen, die knapp 20 Prozent ausmachen. Da fragt man sich doch, ob wir nicht irgendwann mal einen durchgehenden Zugverkehr erleben dürfen!

Pünktlichkeit im Vergleich

<pIm Jahr 2025 kam immerhin noch ein respektabler Anteil von 86,8 Prozent der Züge auf der S7-Strecke mit weniger als sechs Minuten Verspätung an. Zum Vergleich: Vor der Teilung der S-Bahn-Strecke am Hauptbahnhof lag dieser Wert bei 84,6 Prozent. Ein Hoch auf den Februar 2025, denn der war mit 95,2 Prozent pünktlichen Zügen der beste Monat. Das lässt uns doch hoffen, dass es auch wieder besser werden kann – irgendwann.

Was die Zugausfälle angeht, hat die S7 im Vergleich zu anderen Linien relativ gut abgeschnitten. Nur 0,3 Prozentpunkte der ausgefallenen S-Bahnen entfallen auf die S7. Zum Vergleich: Die S20 hatte mit 0,1 Prozentpunkten die wenigsten Ausfälle, während die S2 mit 1,7 Prozentpunkten die meisten zu verzeichnen hatte. Man muss also nicht immer nur das Negative sehen – es gibt auch Lichtblicke.

VeloCore Medium

Ein Blick auf die Strecke

Wolfratshausen, etwa 30 Kilometer südlich von München gelegen, hat viel zu bieten. Die malerische Umgebung und die gute Anbindung an die Landeshauptstadt sind ein echter Vorteil für die Pendler. Wenn die Züge doch nur pünktlicher wären! Insgesamt fielen im Münchner S-Bahn-Netz 8,4 Prozent aller Verbindungen komplett aus. Da fragt man sich, ob die Pendler nicht bald auf alternative Verkehrsmittel umsteigen, um nicht ständig im Stress der Ungewissheit zu leben.

Die häufigste Ursache für die Ausfälle sind, wie bereits erwähnt, Bauarbeiten. Das ist ein leidiges Thema, das sich durch die gesamte Region zieht. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass die Verantwortlichen einen Plan entwickeln, um die Bauarbeiten besser zu koordinieren und die Pendler nicht ständig auf die Folter zu spannen.

Unser neues Website-System (VeloCore) vereint mehrere zentrale Anforderungen moderner Nachrichtenportale: kurze Ladezeiten, hohe Datenschutzstandards und eine wartbare, redaktionell skalierbare Architektur. Die technische Umsetzung mit diesem Anspruch an Qualität und Zukunftssicherheit erfolgte durch Daniel Wom / VeloCore.