Am 10. Juni 2026 war es endlich so weit: drei neue My-Radl-Stationen wurden in Gilching eröffnet! Ein freudiges Ereignis, das sich Bürgermeister Stefan Siegl von den parteifreien Wählern und Landrat Stefan Frey von der CSU nicht entgehen lassen wollten. Ein bisschen schmunzeln musste man schon, als Techniker Can Ogan spontan auf einem geliehenen Fahrrad zur Eröffnung auftauchte. Das zeigt doch, wie das neue Bikesharing-Angebot in der Region schon jetzt für Aufsehen sorgt.

My-Radl ist nicht einfach nur ein weiteres Leihrad-System; es ist eine wahre Revolution für das Radfahren in München und Umgebung! Mit einer Flotte von rund 6700 Fahrrädern an 1000 Standorten ist es schwer, die Übersicht zu verlieren. Die Mehrheit der Fahrräder sind klassische Modelle, aber auch die E-Bikes haben ihren Platz – immerhin ein Drittel der Flotte. Die Versorgungsgebiete erstrecken sich von Mammendorf bis Kirchheim und von Neufahrn bis Holzkirchen. In Gilching finden Radler nun 10 Fahrräder am Bahnhof Neugilching, 11 im Asto-Park und 8 im Gewerbegebiet Süd. Ein echter Gewinn für die Gemeinde!

Ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das sich sehen lassen kann

Was die Preise angeht, kann sich das Angebot wirklich sehen lassen. Nutzer zahlen 1 Euro pro halbe Stunde, und für einen Tagestarif von 9 Euro kann man die Gegend erkunden, ohne sich um ein eigenes Rad kümmern zu müssen. Allerdings, ganz wichtig: Die Fahrräder müssen an markierten Plätzen abgestellt werden. Sonst droht eine Strafgebühr von 20 Euro – das will man sich sparen! Die Kosten für die Kommunen liegen bei etwa 200 Euro pro Rad und Jahr, was in Zeiten knapper Kassen nicht ganz unproblematisch ist. Viele Gemeinden im Umland haben sich gegen das Verleihsystem entschieden, nicht zuletzt wegen finanzieller Überlegungen. Ebersberg und Dachau haben abgelehnt, während in Eching, Teil der Nordallianz, eine Station eröffnet wurde, unterstützt vom Bundesumweltministerium.

Doch wie funktioniert das Ganze eigentlich? Die Registrierung ist kostenlos, was schon einmal ein Pluspunkt ist. Um den Account zu verifizieren, ist eine Einzahlung von 1 Euro nötig, die später als Mietguthaben verwendet werden kann. Bei der Nutzung scannt man einfach den QR-Code am Fahrrad mit der App, und schon öffnet sich das FrameLock automatisch. Praktisch! Die maximale Mietdauer beträgt 24 Stunden, und man kann die Fahrt bis zu 12 Stunden pausieren. Während dieser Pause bleibt die Miete aktiv – das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man mal schnell einen Kaffee holen möchte.

VeloCore Medium

Nachhaltigkeit und Mobilität im Einklang

Die Rückgabe muss an einem offiziellen My-Radl-Standort erfolgen. Und wie sich das für ein ordentliches System gehört, muss der FrameLock-Hebel nach unten gedrückt werden, um das Fahrrad zu sichern. Wer das Rad außerhalb eines My-Radl-Standorts zurückgibt, muss mit einer Servicegebühr von mindestens 20 Euro rechnen. Das klingt nach strengen Regeln, aber sie sorgen dafür, dass das System reibungslos funktioniert. Die nächste Erweiterung des Systems mit 15 weiteren Kommunen steht ebenfalls schon in den Startlöchern. Das könnte für frischen Wind in der Region sorgen und noch mehr Menschen zum Radfahren bewegen.

Insgesamt zeigt das My-Radl-Angebot, dass die Mobilität in Bayern nicht stillsteht. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, um den Verkehr in den Städten zu entlasten und gleichzeitig umweltfreundliche Alternativen zu fördern. Man könnte fast sagen: Fahrradfahren ist das neue Schwarz! Und wer weiß, vielleicht wird der Trend auch bald in anderen Gemeinden Einzug halten. Die Zukunft des Radfahrens in Bayern hat begonnen – und sie sieht vielversprechend aus!

Eine starke Website muss nicht nur gut aussehen und schnell sein, sondern auch von Suchmaschinen optimal verstanden werden. Genau das haben wir mit der VeloCore-Umsetzung durch Daniel Wom erreicht: technisch sauber, semantisch stark und für Google & Co. hervorragend aufbereitet.