In Icking, einer malerischen Gemeinde im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, ist die Vorfreude groß: Am 26. April 2026 wird der erste Spatenstich für eine neue Zweifachturnhalle vollzogen. Die Halle, die sowohl Grundschule als auch Gymnasium zugutekommen soll, wird auf dem Gelände der Grundschule an der Wadlhauser Straße errichtet. Die Gesamtkosten für dieses zukunftsweisende Projekt belaufen sich auf rund 9 Millionen Euro, wovon etwa 4,5 Millionen Euro durch Fördermittel gedeckt werden.
Die Grundsteinlegung war ein feierlicher Akt, bei dem eine Zeitkapsel mit wichtigen Dokumenten gefüllt wurde. Neben einer Urkunde und Bauplänen finden sich auch Münzen sowie die aktuelle Zeitung darin. Bürgermeisterin Verena Reithmann, Landrat Josef Niedermaier, dessen Nachfolger Ludwig Schmid und Architekt Alexander Pfletscher vollzogen gemeinsam diesen symbolischen Akt. Die Bedeutung von Kooperationen in Zeiten knapper Kassen wurde von Reithmann und den Landräten eindringlich betont. Diese Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommune ist essenziell, um solch großangelegte Projekte zu realisieren.
Nachhaltigkeit und moderne Ausstattung
Die Planung der neuen Turnhalle legt großen Wert auf Nachhaltigkeit, geringen Energieverbrauch und niedrige Betriebskosten. Geplant ist eine Bauweise aus Holz-Beton-Hybrid, die sowohl optisch als auch ökologisch überzeugt. Ergänzt wird diese innovative Bausubstanz durch moderne Technologien: Eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage werden installiert, um den Energiebedarf der Halle zu decken und einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Der Bau ist auf eineinhalb Jahre veranschlagt, was eine geplante Fertigstellung in etwa einem Jahr nach Baustart bedeutet. Die neue Sportstätte wird nicht nur von den Schülern genutzt, sondern auch von verschiedenen Vereinen, die in Icking ansässig sind. Die Rektorin der Grundschule, Barbara Küst, lobte den lang ersehnten Bau und die Möglichkeit, den Schülern eine adäquate Sportstätte zur Verfügung zu stellen.
Ein Festakt der besonderen Art
Der Grundsteinlegung war ein Festakt, der auch von den Schülern mitgestaltet wurde. Diese konnten ihre Wünsche für die zukünftige Nutzung der Halle äußern, was die Verbundenheit zwischen Schule und Gemeindeleben unterstreicht. Ehrengäste aus Politik, Kirche und der Schulfamilie waren anwesend, um diesem besonderen Moment beizuwohnen. Die symbolischen drei Hammerschläge, die den Grundstein setzten, wurden von Niedermaier, Schmid, Reithmann und Pfletscher ausgeführt und werden in die Geschichte Ickings eingehen.
Die neue Zweifachturnhalle in Icking ist mehr als nur ein Bauprojekt; sie ist ein Zeichen des Wandels und der Fortschrittlichkeit. In einer Zeit, in der Ressourcen immer knapper werden, zeigt dieses Vorhaben, wie durch Zusammenarbeit und innovative Ansätze ein neues Kapitel in der Bildungs- und Sportlandschaft aufgeschlagen werden kann. Die Gemeinde Icking setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunft ihrer Kinder und die Gemeinschaft.