Heute, am 12. Juni 2026, sorgt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Aufregung in Bayern. Er warnt vor extremen Wetterbedingungen, darunter Dauerregen, Gewitter, Starkregen und sogar Hagel. Eigentlich konnten sich viele auf ein schöneres Wetter freuen, doch die Realität sieht anders aus. Laut dem DWD wurden bereits am 10. Juni erste amtliche Warnungen für mehrere Landkreise, darunter Dillingen an der Donau, Donau-Ries, Günzburg, Neu-Ulm und Weißenburg-Gunzenhausen, ausgesprochen. Windböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h machen die Lage nicht leichter.

Die Wetterlage in den letzten Tagen bescherte uns dichte Wolken und kontinuierlichen Regen. Die Temperaturen blieben unter 20 Grad. Besonders auffällig sind die Höchsttemperaturen: Während der Süden bei angenehmen 12 bis 17 Grad liegt, kommen im Norden 14 bis 18 Grad zustande. In den Alpen, auf 2.000 Höhenmetern, kann sogar Schneefall auftreten, die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.800 und 2.000 Meter. Merkur berichtet von weiteren Warnungen, die bis zum Donnerstag um 0 Uhr für verschiedene Kreise gelten. Darunter sind Altötting, Bad Tölz-Wolfratshausen, Berchtesgadener Land, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, sowie Kreis und Stadt Rosenheim.

Die bevorstehenden Unwetter

Die prognostizierten Niederschlagsmengen sind alarmierend: Zwischen 40 und 60 Liter pro Quadratmeter sind zu erwarten. Solche Mengen können leicht zu Überflutungen von Straßen und Unterführungen führen. Der DWD empfiehlt den Autofahrern, ihr Verhalten im Straßenverkehr anzupassen, um mögliche Gefahren zu vermeiden. Für den Nachmittag wird ein besonderes Augenmerk auf starke Gewitter in Franken gelegt, die mit Starkregen und kleinkörnigem Hagel einhergehen sollen. Der Wind bleibt ebenfalls ein Thema: Böen und mögliche Windverhältnisse werden in vielen Teilen des Landes kritisch beobachtet.

Die Wetterlage wird durch ein umfangreiches Tiefdrucksystem beeinflusst, das von den Färöer-Inseln über Deutschland zieht. Das Wetter wird geprägt von subpolarer Meeresluft, wie der Wetterdienst von Wettergefahren feststellt. Für die Alpenregion ist am Freitag teils länger anhaltender Regen zu erwarten, insbesondere im Karwendel. Hier wird nach 18 bis 24 Stunden mit bis zu 30 Litern Regen gerechnet. Und auch in der Nacht zum Samstag können in der Nordhälfte Deutschlands immer wieder Gewitter auftreten.

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Klimawandel und Extremwetter

Thema sind nicht nur die aktuellen Wetterbeobachtungen; auch die langfristigen Entwicklungen machen den Menschen Sorge. Im Jahr 2025 beobachteten wir schon zahlreiche Extremwetterereignisse wie Dürren, Hitzewellen und Überschwemmungen, die durch den Klimawandel begünstigt wurden. Tagesschau hebt hervor, dass solche Wetterextreme mittlerweile deutlich häufiger auftreten. Der Klimawissenschaftler Theodore Keeping vom Imperial College London betont, dass selbst in einem Jahr ohne El Niño die globalen Temperaturen aufgrund menschlicher Emissionen außergewöhnlich hoch geblieben sind. 2025 wird als das zweit- oder drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen prognostiziert.

Die Folgen des Klimawandels sind unverkennbar und betreffen vor allem die schwächeren Gesellschaften. Laut Berichten forderten Hitzewellen in Europa 2025 mehr als 24.000 Menschenleben. Diese Entwicklungen im Klima werfen einen Schatten über die heutigen Unwetterwarnungen. Es wird deutlich, dass die Notwendigkeit eines schnellen Ausstiegs aus fossilen Energien wichtiger denn je ist, um weitere katastrophale Wetterphänomene zu verhindern.

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