Achtung Badegäste: Wels-Warnung im Waldweiher!
Heute ist der 1.07.2026 und in Bad Tölz-Wolfratshausen gibt es Neuigkeiten, die bestimmt für Aufregung sorgen werden. Im vergangenen Sommer sorgte ein Wels in einem mittelfränkischen See für Schlagzeilen, und nun gibt es wieder einen Grund zur Warnung. Vor wenigen Wochen wurde eine 75-jährige Frau nahe Regensburg mutmaßlich von einem Wels gebissen. Das lässt die Schwimmer in der Region natürlich aufhorchen!
Ein zwei Meter langer Wels schwimmt jetzt im Waldweiher in Dietramszell, einem schönen Badesee im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Eigenartigerweise hat der Wels bisher niemanden gebissen, dennoch raten örtliche Fischer zur Vorsicht. Sie fordern die Badegäste auf, sich von den Schilfgürteln fernzuhalten. Martin Hans, der Vorsitzende des Fischervereins Holzkirchen, bestätigt das Vorhandensein dieser beeindruckenden Raubfische im Waldweiher. „Wir vermuten, dass die Welse dort ihre Laichplätze haben“, sagt er und klingt dabei, als wäre er selbst ein wenig besorgt.
Ein Wels mit Geschichte
Die genaue Anzahl und Größe der Welse im Waldweiher sind unbekannt, aber es ist durchaus möglich, dass sich hier auch noch größere Exemplare tummeln. Vor zwei Jahren wurde ein Wels von 2,09 Metern gefangen – das ist kein Pappenstiel! Umso mehr verwundert es, dass dem Vereinsvorsitzenden bisher keine Welsangriffe am See bekannt sind. Aber die Geschichten aus der Region sind trotzdem nicht ohne. Im Brombachsee, nur wenige Kilometer entfernt, biss ein Wels im vergangenen Jahr gleich fünf Badegäste. Die Polizei war gezwungen, auf den Fisch zu schießen, tötete ihn jedoch nicht. Letztendlich wurde er später von Anglern erlegt und in einem Gasthof serviert. So kann’s gehen!
Natürlich schwirren auch Legenden um die Welse in Deutschland. Die Geschichte von „Killer-Wels Kuno“ aus Mönchengladbach, der angeblich einen Dackel verschlungen hat, sorgt seit 2001 für Aufsehen. Ob da was Wahres dran ist? Kuno wurde jedenfalls nach seinem Tod ausgestopft und im Museum ausgestellt. Die Meinungen darüber, ob das wirklich passiert ist oder nur ein Märchen, gehen auseinander.
Vorsicht ist besser als Nachsicht
Die Warnungen der Fischer sollten also ernst genommen werden. Auch wenn es bisher keine Angriffe im Waldweiher gegeben hat, ist es klug, auf Nummer sicher zu gehen. Die Welse sind beeindruckende Tiere, aber sie haben auch eine gewisse Unberechenbarkeit an sich. Die Schwimmer sollten sich nicht zu nah an den Schilfgürtel wagen – schließlich kann man nie wissen, was unter der Wasseroberfläche lauert. Und die Badeseen in Bayern sind bekannt dafür, dass sie nicht nur zum Entspannen einladen, sondern auch Überraschungen bereithalten können.
Also, liebe Badegäste, genießt die warmen Sommertage, aber bleibt wachsam! Denn die Natur hat ihre eigenen Regeln, und die Welse im Waldweiher sind vielleicht nur die Spitze des Eisbergs. Wer weiß, welche Geschichten über diese geheimnisvollen Fische noch geschrieben werden, während wir das kühle Nass genießen – vielleicht sogar die nächste große Wels-Legende!
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