Riedenberg: Schulpausenhof wird sicherer – Baumstämme statt Asphalt!
Was tut sich in Riedenberg? Der neu gewählte Gemeinderat hat mit vollem Elan in seine Amtszeit gestartet und gleich bei einem ersten Außentermin die Umgestaltung des Schulpausenhofes ins Visier genommen. Der bisherige Zustand des Platzes präsentiert sich als kahler Asphaltplatz, der alles andere als kindgerecht ist. Das Hauptproblem: Fahrzeughalter nutzen die Fläche häufig als Abkürzung oder Parkplatz, was die Nutzung für die Schüler erheblich einschränkt. Sogar Tischtennisplatten konnten den unerlaubten Verkehr nicht aufhalten. Ein Handlungsbedarf wurde schnell erkannt, und die Rätinnen und Räte haben eine klare Lösung gefunden. Die Umgestaltungsmaßnahmen sehen vor, dass die Platzseite unterhalb des Jugendheims mit Baumstämmen gesichert wird, um den Zugriff von Fahrzeugen zu unterbinden. Sonntags dürfen Kirchgänger einen Teil des Platzes zum Parken nutzen, während die Zufahrt verengt wird, um den Verkehr zu regulieren.
In der Sitzung des Gemeinderates wurden neben der Platzumgestaltung mehrere weitere wichtige Themen behandelt. So wurde eine Baugenehmigung für ein Einfamilienhaus mit Carport in der Kreuzbergstraße ohne Beanstandungen erteilt. Zudem stehen auf dem Jugendzeltplatz Farnsberg umfangreiche Arbeiten an: Acht Hütten sollen abgebaut werden, während vier neue Übernachtungshütten errichtet werden. Auch am Versorgungshaus sind Um- und Anbaumaßnahmen geplant, wobei Gemeinderat Björn Fröhlich berechtigte Bedenken bezüglich des Brandschutzes im Bauantrag äußerte. Letztendlich fand der Antrag jedoch einstimmigen Zuspruch.
Bebauungsplan und Satzungen auf der Tagesordnung
Ein weiteres Thema waren die Änderungen im Bebauungsplan des Gewerbegebiets Volkers, die ebenfalls ohne Widerstand angenommen wurden. Einmütig stimmte der Gemeinderat zudem über die Geschäftsordnung und die Satzung über das gemeindliche Verfassungsrecht für die Jahre 2026 bis 2032 ab. Angesprochen wurde auch die Regelung über die öffentliche Entwässerungsvorrichtung: Hierbei beträgt die Beitragshöhe 1,79 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche sowie 11,14 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche. Zudem wurde eine halbjährliche Vorauszahlung festgelegt. Die Wasserabgabesatzung sieht 0,92 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche und 5,35 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche vor.
Ein besonderes Highlight wird das 150-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Riedenberg sein, das vom 11. bis 13. Juli 2026 gefeiert wird. Für dieses Jubiläum wurde der Antrag zur Nutzung gemeindlicher Objekte genehmigt, um die Feierlichkeiten gebührend zu gestalten. Auch die Renovierung des vereinsringeigenen Toilettenwagens wurde genehmigt, wobei ein Zuschuss von 10% der Gesamtsumme, also etwa 180 Euro, gewährt wird.
Gemeindefinanzen und Entschädigungen
Ein wichtiges Thema in der Sitzung waren auch die Entschädigungsbeträge für die Bürgermeister: Der Erste Bürgermeister erhält monatlich 3.731,23 Euro, während der Zweite Bürgermeister 300 Euro pro Monat sowie ab dem dritten Vertretungstag ein Dreißigstel der Grundvergütung des Ersten Bürgermeisters erhält. Der Dritte Bürgermeister kommt auf eine monatliche Entschädigung von 180 Euro.
Abschließend wurde besprochen, dass der Erweiterungsbau für die Urnenwand im Riedenberger Friedhof voraussichtlich nicht von den Bauhofmitarbeitern durchgeführt werden kann, weshalb Angebote eingeholt werden sollen. Ein weiterer Beweis dafür, dass der neue Gemeinderat Riedenberg ein gutes Händchen hat, wenn es um die Zukunft ihrer Gemeinde geht. Für die Bürger gibt es also einiges zu erwarten.
Unsere neue VeloCore-Plattform vereint mehrere zentrale Stärken: hervorragende Ladezeiten, hohe Datenschutzstandards und eine wartbare, redaktionell skalierbare Architektur. Die Umsetzung durch Daniel Wom schafft damit eine zukunftssichere und qualitativ hochwertige Basis für unser Magazin.


