Ein Ort der Menschlichkeit: Die Hospiz-Wohngruppe „Albert Schweizer“ in Burkardroth eröffnet
In Burkardroth, im schönen Landkreis Bad Kissingen, wurde kürzlich ein ganz besonderer Ort eröffnet: Die Hospiz-Wohngruppe „Albert Schweizer“ im Seniorenheim „Rhönblick“. Das ist mehr als nur eine neue Einrichtung; es ist ein Raum, in dem Menschlichkeit, Würde und Fürsorge im Mittelpunkt stehen. Am vergangenen Samstag fand die feierliche Eröffnung statt, und es war wirklich ein Tag, der in die Geschichte eingehen wird. Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk und Diakon Christoph Glaser spendeten den kirchlichen Segen, während Andreas Hämel, der Zweite Vorsitzende des Hospizvereins, mit emotionalen Worten auf die Bedeutung dieses Ortes hinwies.
„Das ist ein Ort der Menschlichkeit“, so Hämel, der den Traum eines stationären Hospizes im Landkreis verwirklicht sieht. Aktuell gibt es in Unterfranken nur zwei stationäre Hospize – in Würzburg und Alzenau – und die Notwendigkeit für wohnortnahe, stationäre hospizliche Versorgung ist unübersehbar. Dr. Reinhard Höhn, der Vorsitzende des Hospizvereins, unterstrich dies eindringlich und wies darauf hin, dass derzeit zwischen 52 und 65 stationäre Hospizbetten benötigt werden. Mit der neuen Wohngruppe wird eine innovative Versorgungsform geschaffen, die zwischen klassischer Pflegeeinrichtung und stationärem Hospiz liegt.
Ein Ort der Geborgenheit
Die Hospiz-Wohngruppe bietet nicht nur professionelle Versorgung, sondern auch menschliche Begleitung für Schwerstkranke und Sterbende. Um diese wichtige Unterstützung zu gewährleisten, finanziert der Hospizverein zusätzliche Pflegekräfte auf Spendenbasis. Ein ganzheitlicher Ansatz, der hier verfolgt wird – und das spürte man auch in der Luft während der Eröffnung. Dr. Thomas Sitte, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Palliativstiftung, hielt einen Festvortrag und thematisierte den oft erschwerten Zugang zu stark wirksamen Medikamenten. Das sind Herausforderungen, die wir nicht ignorieren dürfen.
Besonders hervorgehoben wurde das Engagement des Personals. Sabine Dittmer von der SPD würdigte die Zuwendung und Geborgenheit, die die Mitarbeiter den Bewohnern entgegenbringen. Auch Staatssekretär Sandro Kirchner (CSU) bezeichnete die Einrichtung als Leuchtturm in der Daseinsfürsorge im ländlichen Raum. Das ist ein starkes Zeichen für die Region – ein Schritt in die richtige Richtung, nicht nur für die Betroffenen, sondern auch als Entlastung für die Angehörigen.
Ein innovatives Konzept
Bürgermeister Daniel Wehner sprach von einem innovativen Konzept, das durch die Zusammenarbeit verschiedener Akteure entstanden ist. Das ist es, was wir brauchen: Menschen, die sich zusammentun und gemeinsam Lösungen finden. Landrat Mario Götz brachte es auf den Punkt, als er die Bedeutung eines Lebens in Würde bis zum Ende betonte. In einer Zeit, in der viele Entwicklungen unsere Gesellschaft herausfordern, ist es ermutigend zu sehen, dass es auch Platz für solch wichtige Initiativen gibt.
Die Eröffnung der Hospiz-Wohngruppe „Albert Schweizer“ ist nicht nur ein Lichtblick für die Region, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung und des Mitgefühls. Es erinnert uns daran, dass es Orte gibt, an denen man nicht alleine ist, sondern in einer Gemeinschaft voller Verständnis und Wärme begleitet wird.
Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.


