In Bayern wird das Metzgerhandwerk großgeschrieben! Am 4. Juni 2025 wurden im feierlichen Rahmen des Max-Joseph-Saals in der Münchner Residenz die zehn besten Metzgereien des Freistaats mit dem Bayerischen Staatsehrenpreis ausgezeichnet. Dies geschah im Zuge der 13. Verleihung dieser Ehrung, die die Qualität und die Tradition des Metzgerhandwerks würdigt. Unter den Gewinnern sind auch zwei Betriebe aus Franken, die sich den hoch angesehenen Preis redlich verdient haben.
Die Metzgerei Max Gruber aus Großweingarten freut sich riesig über die Auszeichnung und betont, wie stolz man auf die Leistung in dem kleinen, aber feinen Betrieb ist. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Metzgerei Faber aus Bad Kissingen, die in ihrer stolzen 127-jährigen Geschichte zum ersten Mal den Staatsehrenpreis erhält. „Eine große Ehre“, so die Inhaber, die den Preis mit Freude entgegennehmen.
Die Bedeutung des Metzgerhandwerks in Bayern
Der Staatsehrenpreis ist nicht nur ein Zeichen für herausragende handwerkliche Leistung, sondern unterstreicht auch die Bedeutung der Metzgerbetriebe für die flächendeckende Nahversorgung und regionale Wertschöpfung in Bayern. Aktuell gibt es im Freistaat 2.549 Metzgerbetriebe und etwa 1.600 nach EU-Recht zugelassene Schlachtstätten, die zusammen die Grundlage für hochwertige Fleisch- und Wurstwaren bilden. Sodann lobte Staatsministerin Michaela Kaniber während der Preisverleihung die ausgezeichneten Metzgereien für ihre Qualität, Innovation und ihre Tradition, die das bayerische Handwerk geprägt haben. stmelf.bayern.de berichtet, dass 188 Betriebe und fünf Berufsschulen sich um den begehrten Preis beworben haben, was das hohe Niveau des Metier und des beruflichen Nachwuchses unterstreicht.
Zur Feier des Erfolgs wurde auch die Deutsche Metzgernationalmannschaft, die überwiegend aus bayerischen Metzgern besteht, erwähnt. Sie hat kürzlich den Vize-Weltmeistertitel in Paris gewonnen, was die Stärke und das Können der bayerischen Metzger eindrucksvoll demonstriert.
Förderung und Zukunft des Metzgerhandwerks
Die Zukunft des Metzgerhandwerks wird aktiv unterstützt. So betonte Ministerin Kaniber die Wichtigkeit von Förderprogrammen wie der Marktstrukturförderung, die die Branche in der vergangenen Förderperiode mit etwa 16 Millionen Euro unterstützt haben. Rund 95 Prozent aller Schlachtstätten in Bayern profitieren von diesen Maßnahmen, um die Qualität und die Verfügbarkeit von hochwertigen Produkten sicherzustellen. alp-bayern.de hebt zudem hervor, dass die Förderung des Handwerks und die Gewinnung junger Menschen für handwerkliche Berufe in den Fokus gerückt werden müssen.
Die Benzinpreise steigen, die Mieten auch, aber die Qualität von regionalen Produkten bleibt im Trend. Metzger in Bayern haben das gute Händchen, mit hochwertigen und traditionellen Produkten das Vertrauen der Kunden zu gewinnen – gerade in diesen unsicheren Zeiten. Der Staatsehrenpreis ist ein tolles Zeichen dafür, dass das Metzgerhandwerk nicht nur überlebt, sondern floriert und auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der bayerischen Kultur spielen wird. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Branche weiterentwickeln wird!