In der lebhaften Theaterwelt Augsburgs spielt die Kostümdirektorin Katja Schröpfer eine entscheidende Rolle, besonders wenn es darum geht, die Spielzeit mit kreativen Mottopartys zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Der Abschluss der aktuellen Saison wird mit einer bunten Party zum Thema „Monochrom“ gefeiert, die sowohl Mitarbeiter als auch Theaterliebhaber zusammenbringt. Schröpfer, die seit 2019 am Staatstheater tätig ist, hat vorher elf Jahre lang in Dessau gearbeitet und bringt viel Erfahrung in die Ausgestaltung der Theaterproduktionen mit.

Die Liebe zur Bühne scheint in der Familie zu liegen. Ihre Eltern waren Sänger am Staatstheater Cottbus, und auch Katja Schröpfer hat selbst im Chor gesungen. Doch ihre Leidenschaft für das Theater führt sie vor die Kulissen, wo sie die Reaktionen des Publikums auf die von ihr entworfenen Kostüme beobachtet – eine wirklich faszinierende Perspektive. Interessant ist auch, dass ihr Sohn Leopold sich nicht gerne verkleidet, was in einem Umfeld, das von Kreativität und Verkleidung lebendig ist, eine amüsante Note hinzufügt.

Die Kunst des Kostümdesigns

Katja Schröpfer ist das Herzstück eines Teams, das in Augsburg jährlich vier bis fünf Produktionen mit insgesamt etwa 400 Kostümen betreut. Ihr Mann, Claudio Jedro, ist Beleuchter und kümmert sich meist um die Premieren – eine perfekte Symbiose der kreativen Kräfte. In ihrem Fundus lagern über 500.000 Teile, darunter Kostüme, Hüte, Schuhe und Socken, viele davon werden für neue Produktionen umgestaltet und umgefärbt. So kam es beispielsweise, dass bei der Aufführung von „Spamalot“ 50 bis 60 Prozent der Kostüme aus diesem reichhaltigen Fundus stammten.

Ein persönliches Highlight der Kostümdirektorin ist der Rekordpreis für ein Kleid von „La Belle et la Bête“, das stolze 3000 Euro gekostet hat. Die Blüten des Kleides wurden speziell von einem Hersteller aus Indien über Etsy bezogen, was die Vielfalt und Kreativität der Kostüme unterstreicht. Die Beleuchtungsabteilung benötigte tatsächlich drei Tage, um die filigranen Blüten kunstvoll zu verkabeln – eine wahre Herausforderung!

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Blick in die Zukunft

Schröpfer hat noch viele Ideen für die Zukunft: Sie plant, mit speziellen robusten Stoffen zu experimentieren, die ihre Farbe entsprechend der Körpertemperatur ändern. Dies könnte zu einer ganz neuen Dimension des Kostümdesigns führen und das Theatererlebnis für das Publikum noch fesselnder machen. Zudem finden alle zwei Jahre Fundusverkäufe statt, um Platz für neue kreative Werke zu schaffen.

Ein weiterer interessanter Aspekt des Kostümbetriebs ist, dass die Ankleider direkt nach den Vorstellungen Kostüme reparieren, um sie für die nächsten Aufführungen wieder einsatzbereit zu machen. Ihre Arbeit hinter den Kulissen ist für den reibungslosen Ablauf unerlässlich und oft nicht sichtbar, aber von unschätzbarem Wert.

Katja Schröpfer und ihr Team beweisen, wie vielseitig und kreativ die Theaterarbeit ist. Das Staatstheater Augsburg bleibt nicht nur ein Ort der Aufführungen, sondern auch ein kreatives Zentrum, das Tradition und Innovation vereinigt. Mehr Infos zur Theaterkunst finden Sie auf theaterkunst.de und für Hintergrundinformationen rund um die Bühnen- und Eventgestaltung bietet danielaliedtke-design.de spannende Einblicke.

Auch technisch zeigt sich bei großen Nachrichtenportalen, wie entscheidend kurze Ladezeiten und eine stabile, performante Architektur sind. Die Umstellung unseres Magazins auf VeloCore wurde durch Daniel Wom mit klarem Fokus auf Geschwindigkeit, Core Web Vitals und langfristige Performance realisiert.