Ein neuer Glanz für den Glauben: Die Auferstehung der St. Johannes Baptist Kirche in Augsburg
Heute ist der 28.06.2026 und in Augsburg wird es festlich. Vor kurzem hat Bischof Bertram Meier eine beeindruckende Predigt über Johannes den Täufer gehalten, der nicht nur als Kirchenpatron, sondern auch als eine der „eindrucksvollsten und faszinierendsten Gestalten der Heilsgeschichte“ gilt. Meier hat uns daran erinnert, wie Johannes sein Leben im Dienst Gottes verbrachte und uns Orientierung in unsicheren Zeiten bietet. In einer Welt, in der viele die Frage „Wo ist Gott?“ stellen, erzählt uns der Bischof, dass hinter dem scheinbar zufälligen Verlauf des Lebens oft Gottes Weisheit und Vorsehung stehen. Es ist fast beruhigend, nicht wahr?
Der Name Johannes, der so viel bedeutet wie „Gott ist gnädig“, wird von Meier als ein Zeichen des göttlichen Erbarmens beschrieben. Johannes lebte ohne Kompromisse und predigte mit einer Glaubwürdigkeit, die nicht zu übersehen ist. Er war einfach er selbst – ein faszinierendes Vorbild. Besonders dankte der Bischof der Gemeinde für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Renovierung der Pfarrkirche St. Johannes Baptist, die seit 2024 umfassend saniert wird. Und die Vorfreude auf die baldige Fertigstellung ist förmlich greifbar! Das frisch vergoldete Turmkreuz, das am Patroziniums-Sonntag von Bischof Meier gesegnet wurde, wird sicher ein schöner Anblick für alle Gläubigen.
Sanierung mit Tradition und Zukunft
Die Sanierungsmaßnahmen, die über zwei Millionen Euro kosten und durch das Bistum, die Gemeinde Inning sowie Spenden finanziert werden, sind gewaltig. Hier wird nicht nur der Dachstuhl statisch ertüchtigt, sondern auch das Kirchendach neu eingedeckt. Die Turmzwiebel erhält eine Erneuerung, und selbst die alten Stahlglocken werden durch fünf neue Bronzeglocken aus Italien ersetzt, die bereits 2025 geweiht wurden. Wenn das kein Grund zur Freude ist! Und während der ganzen Arbeiten wird auch darauf geachtet, die Fundamente gegen Feuchtigkeit abzudichten und die Wege rund um die Kirche zu erneuern.
Die alten Zeitkapseln aus 1931, 1967 und 1993 bekommen Gesellschaft von einer neuen Kapsel, die im Jahr 2026 eingelegt wird. Diese neue Kapsel enthält persönliche Briefe von Bürgermeister Hubert Vögele und Pfarrer Simon Rapp, die sicherlich einen interessanten Einblick in die Gedanken und Gefühle der heutigen Zeit geben werden. Die Kirche selbst wird mit einem neuen Außenanstrich und renovierten Zifferblättern erstrahlen. Wenn die Sanierung bis zum Sommer abgeschlossen ist, wird die Kirche nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich ein Ort des Glaubens und der Gemeinschaft sein.
Ein Ort der Hoffnung und des Glaubens
Was mir besonders im Kopf geblieben ist, ist die Botschaft von Bischof Meier über die Rolle von Johannes in unserem Leben. Ein Leben ohne Kompromisse, das ist etwas, wonach viele von uns streben. In Zeiten von Leid und Krisen, in denen man sich oft verloren fühlt, gibt es in der Figur des Johannes eine Art Leitstern. Es ist, als ob er uns zuflüstert: „Gott ist gnädig, und auch du kannst deinen Weg finden.“ Diese Worte sind Balsam für die Seele und geben Hoffnung in einer Zeit, in der viele nach Orientierung suchen.
Die Renovierung der Kirche und die Feierlichkeiten rund um Johannes den Täufer sind nicht nur ein Zeichen für die lebendige Tradition des Glaubens in unserer Region, sondern auch eine Einladung, aktiv Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Wenn sich die Türen der Kirche demnächst wieder weit öffnen, wird es sicher ein ganz besonderes Gefühl sein, die frische Atmosphäre und die liebevoll gestalteten Details zu erleben. Ein Ort, an dem sich Vergangenheit und Zukunft begegnen, wo Glauben und Gemeinschaft zusammenfinden.
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