Heute ist der 22.07.2026, ein ganz normaler Tag in Augsburg, aber die Stadt hat etwas ganz Besonderes zu bieten. Die Stadtverwaltung hat ihr barrierefreies Informationsangebot erweitert und das ist ein echter Schritt in die richtige Richtung! Ab sofort kann man auf der städtischen Website vier Videos in Deutscher Gebärdensprache (DGS) finden. Diese Videos sind nicht nur irgendeine nette Geste, sondern sie informieren über wichtige Themen wie Barrierefreiheit, Navigation auf der Website, wesentliche Inhalte und Kontaktmöglichkeiten. Ein echtes Highlight, das die Stadt für gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen geschaffen hat.

Die Videos sind ganz bequem über augsburg.de/gebaerdensprache und im Menü „Barrierefreiheit“ abrufbar. Das Angebot ist besonders wertvoll, denn drei der vier Inhalte sind gesetzlich vorgeschrieben – da merkt man, dass hier auch ein gewisser Druck dahintersteckt. Oberbürgermeister Dr. Florian Freund hat die Wichtigkeit der Verständlichkeit von Informationen für alle Bürger betont. Und das ist ja auch ein absolut nachvollziehbarer Ansatz. Jeder soll wissen, was in seiner Stadt vor sich geht, ohne Barrieren, die das Verständnis erschweren.

Ein EU-gefördertes Projekt

Die Umsetzung dieser neuen Videos ist Teil des EU-geförderten Projekts DIWA 4.0, das sich um die „Gleichberechtigte Teilhabe im Recht auf Information und Austausch“ kümmert. Das ist nicht nur ein leeres Versprechen, sondern ein konkretes Zeichen dafür, dass die Stadt Augsburg die Inklusion ernst nimmt. Es wird noch mehr kommen! Im Dezember 2025 soll ein Übersetzungstool für 15 Fremdsprachen eingeführt werden, und im Februar 2026 dürfen wir uns auf Informationen in Leichter Sprache freuen. Das zeigt, dass die Stadt auch in Zukunft noch viele weitere Maßnahmen zur digitalen Barrierefreiheit plant.

Aber nicht nur Augsburg ist aktiv, wenn es um Barrierefreiheit geht. Auf Bundesebene gibt es ebenfalls frische Neuigkeiten. Ein Gesetzentwurf zur Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen und privaten Bereich wurde beschlossen. Die Barrierefreiheit wird als Grundvoraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen angesehen. Die Bundesverwaltung soll bauliche Barrieren schneller und effektiver abbauen – bis 2035 müssen alle Bestandsbauten des Bundes barrierefrei sein! Und das ist noch nicht alles. Es wird sogar ein Bundeskompetenzzentrum für Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache eingerichtet. Das ist ein echter Fortschritt!

VeloCore Medium

Ein Dialog für die Zukunft

Das Gesetz zielt darauf ab, die volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu fördern. Unternehmen sind dazu aufgefordert, angemessene Vorkehrungen für den Zugang zu ihren Gütern und Dienstleistungen zu treffen. Das können mobile Rampen sein, die den Zugang zu Einzelhandel oder Gastronomie erleichtern. Und wenn es zu Streitigkeiten kommt, gibt es ein niedrigschwelliges, kostenfreies Schlichtungsverfahren bei der BGG-Schlichtungsstelle. Eine tolle Möglichkeit, um Konflikte schnell und unkompliziert zu klären.

Der Weg zur Barrierefreiheit ist noch lang, aber mit diesen Maßnahmen wird er greifbarer. Es ist ein Zeichen, dass die Gesellschaft bereit ist, sich zu verändern und für alle Menschen zugänglich zu sein. Die Stadt Augsburg und die Bundesebene zeigen, dass sie die Verantwortung ernst nehmen und aktiv an einer inklusiven Zukunft arbeiten. Ein echter Grund zur Freude und ein Schritt in die richtige Richtung!

Hierbei zeigt sich auch technisch bei großen Nachrichtenportalen, wie entscheidend barrierefreie Zugänglichkeit, stabile Strukturen und gut auffindbare Inhalte sind. Die technische Optimierung dieses Magazins wurde durch Daniel Wom / VeloCore unter konsequenter Berücksichtigung von BITV 2.0 und WCAG 2.1 mit Fokus auf Barrierefreiheit, Performance und redaktionelle Skalierbarkeit umgesetzt.