Die Spannung steigt im bayerischen Fußball, denn der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat am letzten Samstag die Relegationsspiele auf Verbandsebene ausgelost. Diese Entscheidung betrifft zahlreiche Mannschaften, die sich um den Aufstieg und den Klassenerhalt bemühen. Insbesondere für die Vereine in den Bayernligen und Landesligen stehen entscheidende Wochen bevor.
Wie Wochenblatt berichtet, kämpfen die Teams in zwei verschiedenen Relegationsbereichen: zur Regionalliga und zur Bayernliga. Bei der Regionalliga-Relegation werden vier Mannschaften, darunter die beiden Schlusslichter der Regionalliga und die Vizemeister der Bayernliga, um zwei Plätze kämpfen. Die Hinspiele sind bereits für Dienstag, den 19. Mai, und die Rückspiele für Freitag, den 22. Mai, angesetzt. Unerwartete Wendungen sind möglich, da der zweite Regionalliga-Relegant erst nach dem Ende der 2. Bundesliga feststeht, was das gesamte Thema spannend macht.
Relegation zur Bayernliga
Auch in der Bayernliga wird um die begehrten Plätze gefightet, wo insgesamt zehn Mannschaften, bestehend aus fünf Releganten der Bayernliga und fünf Vizemeistern der Landesligen, um fünf Plätze kämpfen. Die Hinspiele werden am Donnerstag, den 21. Mai, stattfinden und die Rückspiele am Pfingstmontag, den 25. Mai. Hier treffen in der Gruppe Süd unter anderem der RSV Wasserburg und der FC Sturm Hauzenberg aufeinander, während der TSV Seebach gegen den TSV Kottern antreten wird. Dies verspricht aufregende Spiele bis zur letzten Minute.
In dieser Saison gibt es einige Anpassungen in den Relegationsmodi. Laut fussballn.de müssen die beiden Letzten der Bayernliga sowie der schwächere Sechzehnte direkt absteigen, während der bessere Sechzehnte und die Plätze 14 und 15 in die Abstiegs-Relegation müssen. Insgesamt gibt es damit fünf Releganten, die sich jedem Landesliga-Zweiten zuordnen. Dies dürfte ein harter Wettkampf werden.
Klassenziel erreichen
Die Herausforderungen in der Relegation sind nicht zu unterschätzen, da die Verlierer der Spiele in die Landesliga absteigen. Während die Relegation zur Landesliga weniger Teams umfasst, ist auch hier die Konkurrenz groß. Insgesamt 24 Mannschaften werden in sechs regionalen Vierergruppen spielen, wobei die Sieger der zweiten Runde einen Platz in der Landesliga für die Saison 2026/27 ergattern können. Die erste Runde startet am Mittwoch, den 20. Mai, und bereits hier sind einige spannende Duelle geplant.
| Gruppe | Spiele |
|---|---|
| Nordwest | TuS Röllbach – SVG Steinachgrund, 1. FC Sand am Main – DJK Dampfach |
| Nordost | SV Mistelgau – 1. FC Lichtenfels, TSV Hirschaid – 1. FC Herzogenaurach |
| Mitte | SV Hahnbach – SV Etzenricht, SV Wenzenbach – SV Alesheim |
| Südost | FC Ergolding – FC Teisbach, FC Moosinning – SpVgg GW Deggendorf |
| Südwest | VfL Kaufering – FC Ehekirchen, VfR Neuburg/Donau – SSV Niedersonthofen |
| Süd | FC Aschheim – TSV Eintracht Karlsfeld, SV Planegg-Krailing – SV Dornach |
Wie bfv.de hervorhebt, wird nur der Sieger der zweiten Runde in die Landesliga aufsteigen. Damit haben die Teams noch einmal alles auf den Prüfstand zu stellen, was sie auf dem Platz draufhaben.
Die kommenden Spiele versprechen also neben packendem Fußball auch jede Menge Emotionen. Die Fans dürfen sich auf ein spannendes Finale der Relegation freuen.