Kreislaufwirtschaft auf der Überholspur: Herausforderungen und Chancen im Kunststoffrecycling der Automobilbranche
Heute ist der 7.07.2026, und während in Aschaffenburg die Sonne lacht und die Menschen entspannt durch die Straßen schlendern, gibt es in der Welt der Kunststoffverwertung einige spannende Neuigkeiten, die uns alle betreffen könnten. Die EU hat kürzlich eine Verordnung zur Kreislaufwirtschaft bei Fahrzeugkonstruktion und der Entsorgung von Altfahrzeugen (ELV-R) politisch abgesegnet. Das hat nicht nur für Aufregung gesorgt, sondern auch für eine breite Diskussion über die Zukunft des Recyclings in der Automobilbranche.
TecPart, der Verband Technische Kunststoff-Produkte e. V., hat die neuen Rezyklateinsatzquoten begrüßt, die festgelegt wurden: 15% ab 2032 und 25% ab 2036. Das klingt nach einem großen Schritt in die richtige Richtung! Aber es gibt auch Herausforderungen, die angepackt werden müssen. Die Notwendigkeit einer „sauberen Sammlung“ von Kunststoffabfällen ist nur der Anfang. Zudem wird eine höhere Ausbeute an einsetzbaren Kunststoffrezyklaten gefordert. Wer hätte gedacht, dass das Recycling so komplex sein kann?
Die Herausforderungen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft
Ein weiteres Thema, das aufkommt, ist die unzureichende Demontagekapazität für Kunststoffe aus Altfahrzeugen. Das ist ein echtes Problem, denn Altfahrzeuge enthalten weniger Kunststoffe als Neuwagen. Und was ist mit den steigenden Rezyklateinsatzquoten in anderen Segmenten wie Verpackungen? Diese verknappen den Markt und stellen die Recycler vor zusätzliche Herausforderungen. Michael Weigelt, Geschäftsführer von TecPart, äußert Bedenken über die Rentabilität heimischer Rezyklate, insbesondere im Vergleich zu günstiger Neuware aus Drittländern. Es ist, als würde man in einem Wettlauf gegen die Zeit antreten – und die Konkurrenz schläft nicht!
Eine Studie mit dem Titel „Quo vadis, PCR?“ prognostiziert, dass die Preise für Rezyklate bis 2032 ansteigen werden. Das könnte die Situation noch weiter verkomplizieren. Berücksichtigt man zudem die Forderung von TecPart, Pre-Consumer-Rezyklate (PIR) in die Quoten einzubeziehen, dann wird klar, dass es noch viel zu tun gibt. Rainer Zies, Geschäftsführer der MKV-Kunststoffgranulate, kritisiert den Ausschluss dieser Rezyklate aus der Verordnung. Das ist ein heißes Thema, das die Gemüter erhitzt!
Projekte und Lösungen auf der Agenda
Es gibt bereits Projekte, die darauf abzielen, die Bauteile zu vereinfachen, um das Recycling einfacher zu gestalten. Das klingt vielversprechend! Schließlich ist das Ziel, dass die ELV-R europäischen und deutschen Recycler in die Lage versetzt, hochwertige Stoffströme aufzubauen. Aber dafür braucht es auch finanzielle Entlastung, realistische Übergänge und Investitionssicherheit. Das sind keine leichten Aufgaben – aber nötig, um die Qualitätsanforderungen für Rezyklate zu erfüllen.
TecPart begleitet diesen Umsetzungsprozess aktiv, sowohl normativ als auch in Expertengruppen. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Demontage, Sortierung und Aufbereitung steht dabei im Fokus. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die Branche entwickeln wird und welche Lösungen gefunden werden, um die Herausforderungen anzugehen. Eines ist sicher: Die Kreislaufwirtschaft ist ein Thema, das uns alle angeht. Und wir können nur hoffen, dass die notwendigen Schritte bald umgesetzt werden!
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