Es gibt Momente, die einen einfach umhauen. Der Carlone-Saal in der Ansbacher Residenz gehört definitiv dazu. Nach fünf langen Jahren der Restaurierung ist dieser prunkvolle Festsaal endlich wieder zugänglich – und das ganz ohne Gerüste! Ein wahres Meisterwerk des spätbarocken Stils, das zwischen 1705 und 1733 erbaut wurde, kommt nun in neuem Glanz daher. Die Innenausstattung von Leopold Retti und das beeindruckende Deckengemälde von Carlo Carlone lassen uns staunen. Wer hätte gedacht, dass es so lange dauern würde, das Herzstück dieser historischen Stätte wieder zum Leben zu erwecken?

Für alle Kulturinteressierten gibt es jetzt eine ganz besondere Gelegenheit: Eine neue Sonderausstellung mit dem Titel „Wie der Himmel an die Decke kam“ läuft bis zum 4. Oktober. Hier wird die spannende Geschichte der Restaurierung erzählt. Führungen, Vorträge, Workshops und sogar Mitmachstationen laden dazu ein, tiefer in die Geheimnisse des Deckengemäldes einzutauchen. Am 12. Juli findet ein Kinderworkshop mit der talentierten Vergolderin Sabine Vogt statt – da können die Kleinen ihre kreativen Fähigkeiten ausleben!

Vielfältiges Programm für große und kleine Entdecker

Die Ausstellung hat noch mehr zu bieten: Am 18. Juli und 30. September sind „Silent Readings“ geplant – ein ruhiger, aber intensiver Genuss für alle, die die Kunst in stiller Betrachtung erleben möchten. Am 13. September gibt es zudem die Möglichkeit, den Dachstuhl des Carlone-Saals zu besichtigen. Ein Blick hinter die Kulissen, der sicherlich unvergessliche Eindrücke hinterlässt!

Die Grüne Nacht am 26. September verspricht ein weiteres Highlight. Der Eintritt zur Sonderausstellung ist dann für alle mit Gästekennzeichen frei – eine tolle Gelegenheit, um die Residenz in einem festlichen Rahmen zu erleben. Die regulären Eintrittspreise sind fair: 3 Euro für Erwachsene, und Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen sogar kostenlos rein! Wer sich eine Führung durch das Schloss gönnen möchte, zahlt 6 Euro, und für ermäßigte Tickets sind es 5 Euro. Workshops und Ausstellungsführungen kosten zusätzlich 3 Euro, und das Begleitbuch zur Ausstellung ist für 6 Euro zu haben.

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Ein historisches Juwel in neuem Licht

Die Ansbacher Residenz ist nicht nur ein Ort der Kunst, sondern auch ein Stück bayerischer Geschichte. Der barocke Stil, die kunstvollen Details und die reiche Geschichte machen sie zu einem wahren Schatz. Egal, ob Sie ein Einheimischer sind oder als Besucher in die Stadt kommen – die Residenz hat für jeden etwas zu bieten. Der Duft von frisch gebackenem Brot aus der Umgebung, gemischt mit der ehrwürdigen Atmosphäre der Residenz, schafft ein ganz besonderes Erlebnis.

Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr, und vom 1. bis 4. Oktober sogar bis 16 Uhr. Das Publikum kann sich auf eine spannende Zeitreise freuen, die ganz im Zeichen des kulturellen Erbes steht. Der Carlone-Saal ist jetzt nicht nur ein Raum, sondern eine lebendige Geschichte, die darauf wartet, entdeckt zu werden. Also, auf zur Residenz – die Himmel über Ansbach warten darauf, bestaunt zu werden!

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