Heute, am 8. Juli 2026, fand im Amberger Congress Centrum das aufregende Symposium ABSAN 2026 statt. Mehrere hundert Fachkräfte aus der Region und darüber hinaus haben sich versammelt, um sich über die neuesten Entwicklungen in der medizinischen Notfall- und Katastrophenhilfe auszutauschen. Organisiert wurde das Event vom Klinikum St. Marien Amberg – und das Motto „Join the Climb“ könnte nicht passender sein. Hier geht es schließlich um stetiges Lernen und die Vorbereitung auf den Ernstfall.

Die Teilnehmer, darunter Mediziner, Pflegekräfte, Rettungsdienste und Katastrophenschutzexperten, hatten die Möglichkeit, an wissenschaftlichen Vorträgen und praxisnahen Workshops teilzunehmen. Das Programm war klug in zwei Bereiche gegliedert: die „Bergtour“ für theoretische Inputs und die interaktiven „Klettersteige“, die praktische Übungen boten. Es war beeindruckend, wie viele verschiedene Organisationen vertreten waren – Rettungsdienst, Polizei, Technisches Hilfswerk, Feuerwehren und die Bundeswehr waren nur einige der Akteure, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilten.

Wissensvermittlung und Vernetzung

Die Themen der Vorträge waren vielfältig und äußerst relevant: moderne Reanimationsstrategien, EKG-Diagnostik, Atemwegsmanagement sowie die Versorgung von Neugeborenen und Schwerverletzten standen auf der Agenda. Besonders spannend war die Präsentation der Rettungshundestaffel des THW, die ihre wertvolle Arbeit bei der Suche nach vermissten Personen vorstellte. Und die Drohnengruppe des Landkreises Amberg-Sulzbach hatte alle Blicke auf sich gezogen, als sie die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen im Katastrophenschutz demonstrierte. Mit Wärmebild- und hochauflösenden Kameras unterstützen sie effektiv bei der Personensuche und der Lagebeurteilung – das ist doch mal ein echter Fortschritt!

Die Bundeswehr informierte zudem über „Taktische Medizin in der Bundeswehr“, was bei den Anwesenden für großes Interesse sorgte. Ziel des Symposiums war es, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse für die tägliche Arbeit nutzbar zu machen und den organisationsübergreifenden Austausch zu fördern. Die Vernetzungsmöglichkeiten, die dieses Event bot, waren unbezahlbar. Man konnte die Begeisterung spüren, die in der Luft lag, als sich Experten über neue Ansätze und Herausforderungen austauschten.

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Der akademische Weg in der Katastrophenmedizin

Doch nicht nur auf der praktischen Ebene gab es spannende Impulse. Wer in der Katastrophenmedizin Karriere machen möchte, hat an der Hochschule Fresenius die Möglichkeit, den Masterstudiengang „Taktische Einsatz-, Notfall- und Katastrophenmedizin“ zu absolvieren. Dieser berufsbegleitende Studiengang setzt auf eine fundierte Ausbildung und verlangt von den Studierenden praktische Erfahrung im medizinischen Bereich – sei es als Rettungssanitäter oder Polizeisanitäter. Abgeschlossen wird der Zugang mit einem Bachelor im medizinnahen Bereich und einer dreijährigen Berufserfahrung.

Die Zulassung ist auch für Personen ohne Hochschulabschluss möglich, wenn sie die entsprechenden Prüfungen bestehen. Das zeigt, wie wichtig es ist, auch Quereinsteigern eine Chance zu geben, sich in diesem lebenswichtigen Bereich weiterzubilden. Die Anforderungen sind hoch, aber dafür sind die Karriereaussichten in der Notfallmedizin vielversprechend.

ABSAN 2026 war nicht nur ein Symposium, sondern ein echtes Fest der Wissensvermittlung und des Austauschs. Man kommt zusammen, um voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und vor allem, um für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Die Welt der Notfall- und Katastrophenmedizin ist ständig im Wandel, und hier in Amberg wurde ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unsere neue VeloCore-Umsetzung erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – umgesetzt durch Daniel Wom mit sauberem semantischem Markup, ausreichenden Kontrasten und voller Tastaturbedienbarkeit.