In der malerischen Stadt Amberg, wo Tradition und Innovation Hand in Hand gehen, hat ein neues ergonomisches Hilfsmittel die Laufwelt auf den Kopf gestellt. Die Laufmaus, ein Handgriff aus hochwertigem Kunststoff, hat sich als Geheimtipp für Sportler und Therapeuten etabliert. Entwickelt von Dr. Horst Schüler, einem visionären Kopf, der nach einem schweren Autounfall 2007 mit Rückenmarksverletzung auf die Idee kam, wurde dieses Produkt ursprünglich als medizinisches Nischenprodukt konzipiert. Doch die Laufmaus hat sich schnell zu einer gefragten Unterstützung für alle entwickelt, die ihre Laufökonomie und Körperhaltung verbessern möchten.

Die Forschung an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden belegt die Wirksamkeit des nur 17 Gramm schweren Handgriffs. Das Prinzip hinter der Laufmaus ist einfach, aber genial: Die Handposition beeinflusst die Spannung und Ausrichtung des Oberkörpers. Durch die leichte Supination, bei der die Handflächen nach oben und außen zeigen, wird eine biomechanische Kettenreaktion ausgelöst. Ellenbogen, Schultern und Wirbelsäule nehmen eine aufrechte Haltung ein, was für schmerzfreies Laufen unerlässlich ist. Klinische Studien haben die positive Wirkung der Laufmaus bereits nachgewiesen, und die Ergebnisse des 7. Symposiums der Gesellschaft für Haltungs- und Bewegungsforschung (GHBF) Ende 2022 zeigen signifikante Verbesserungen in der Laufökonomie.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Die wissenschaftliche Studie unter der Leitung von Professor Dr. med. Stefan Sesselmann untersucht die Auswirkungen der LAUFMAUS® auf die Hand- und Armhaltung beim Laufen. Erste Zwischenergebnisse belegen, dass die Nutzung der Laufmaus zu einer engeren Armhaltung am Körper führt und die Unterarme nach außen drehen. Dies hat positive Effekte auf die Außenrotation im Schultergelenk und trägt zur Aufrichtung des Rumpfes bei. Die Schulterblätter nähern sich, der Brustkorb weitet sich, und die Wirbelsäule richtet sich auf. Besonders bemerkenswert ist, dass die Laufmaus keine aktive, anstrengende Handhaltung erfordert, was sie von anderen Lauftrainingshilfen unterscheidet.

Die Laufmaus hat ihren kometenhaften Aufstieg auch dem Erfolg in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ zu verdanken, wo sie eine Investition von 280.000 Euro erhielt. Mittlerweile nutzen über 35.000 Menschen dieses innovative Produkt, welches nicht nur in der Physiotherapie, sondern auch in „Prehab“-Programmen zur Vorbeugung von Läuferbeschwerden eingesetzt wird. Die Druckausübung auf die Handflächen vermittelt den Nutzern ein Gefühl von Stabilität und Sicherheit, was sich besonders bei Patienten nach Operationen oder mit Gangstörungen als wertvoll erweist.

Zukunftsperspektiven

Die Laufmaus wird aus hautfreundlichen, langlebigen Materialien gefertigt und ist in verschiedenen Größen erhältlich. Der Markt für ergonomische Hilfsmittel wächst stetig, und immer mehr Verbraucher investieren in funktionelle Sportausrüstung. Zukünftige Versionen der Laufmaus könnten intelligente Materialien oder passive Sensoren zur Bewegungsanalyse integrieren, was das Potenzial hat, die Sensomotorik der Hände weiter zu erforschen. Erste Daten deuten sogar darauf hin, dass Profi-Triathleten von einer verbesserten physiologischen Effizienz profitieren könnten.

Die ganzheitliche Perspektive, die die Laufmaus in der Sportwissenschaft fördert, könnte langfristig zu entscheidenden Veränderungen im Laufstil führen. Die Erkenntnisse aus den laufenden Studien werden zeigen, ob und in welchem Maße sich der Laufstil über die Handhaltung beeinflussen lässt. Mit einem so innovativen Ansatz ist die Laufmaus auf dem besten Weg, nicht nur den Laufstil zu revolutionieren, sondern auch einen neuen Standard in der Trainingswissenschaft zu setzen.

Für weitere Informationen über die Laufmaus und die aktuellen Studienergebnisse besuchen Sie bitte die offizielle Webseite.