Heute ist der 3.05.2026 und wir schauen auf die Stadt Amberg, in der die „Grüne Hausnummer“ erneut verliehen wurde – ein echter Lichtblick für umweltbewusste Bauprojekte! In diesem Jahr wurden gleich drei beeindruckende Projekte ausgezeichnet, die sich durch ihre Energieeffizienz und Nachhaltigkeit hervorheben. Es ist schon ein tolles Gefühl, zu sehen, wie die Stadt solche Initiativen fördert und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet.
Oberbürgermeister Michael Cerny (CSU) betonte bei der Verleihung, wie bedeutend die „Grüne Hausnummer“ für das nachhaltige Bauen ist. Diese Auszeichnung ist nicht einfach nur ein Stück Papier. Es ist ein sichtbares Zeichen für das Erreichen von Mindeststandards, die umweltgerechtes Bauen und Renovieren fördern. Die Stadt hat nun insgesamt 19 Wohngebäude und 9 Nichtwohngebäude mit dieser Auszeichnung geehrt. Das ist doch eine super Bilanz!
Die ausgezeichneten Projekte
Das erste der ausgezeichneten Projekte ist ein umfassend saniertes privates Wohngebäude. Wer hätte gedacht, dass ein Wohnhaus aus dem Jahr 1958 so modernisiert werden kann? Mit einer hochwertigen Dämmung von 18 cm Zelluloseeinblasdämmung und einer Kombination aus Wärmepumpe und Solaranlage erreicht es den Standard eines Effizienzhauses 55. Das innovative Regenwassermanagement mit einer Zisterne und die dauerhafte Blumenwiese im Vorgarten sind das i-Tüpfelchen. Hier wurde wirklich an alles gedacht!
Das zweite Projekt stammt von der Wirtschaftsförderung Amberg. Dieses moderne Nichtwohngebäude, das sich an der Regensburger Straße 11 und 13 befindet, beeindruckt mit seiner energieeffizienten Bauweise (Energieklasse A) und den Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Aber nicht nur das – auch ein begrüntes Vordach und der Anschluss an ein Nahwärmenetz zeigen, wie durchdachtes Bauen aussieht. Die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt dafür, dass hier nicht nur gut aussieht, sondern auch gut klimatisiert ist.
Und dann ist da noch der Neubau der Dreifaltigkeits-Grundschule, der ebenfalls mit der „Grünen Hausnummer“ ausgezeichnet wurde. Hier wird nicht nur auf Energieeffizienz geachtet – die großzügigen Grünflächen reduzieren die Flächenversiegelung und bieten Raum für Umweltbildung im Schulalltag. Projekte zu Energie, Wasser und Abfallvermeidung sind hier an der Tagesordnung, und das „grüne Klassenzimmer“ mit geplanten Hochbeeten lässt die Herzen von umweltbewussten Eltern höherschlagen.
Ein Zeichen für die Zukunft
Die „Grüne Hausnummer“ ist in Deutschland kein Einzelfall. Ähnliche Auszeichnungen gibt es in vielen Regionen, wie beispielsweise in Erfurt, Mainz oder auch Niedersachsen. Die Idee dahinter ist klar: umweltfreundliches Bauen oder Renovieren soll nicht nur Ressourcen schonen, sondern auch den Wert der Gebäude steigern. Im Saarland, wo die Grüne Hausnummer ihren Ursprung fand, wird seit 1996 eine ähnliche Auszeichnung vergeben. Auch dort gibt es Bestrebungen, umweltgerechtes Bauen zu fördern.
Die Auszeichnung in Amberg ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Städte und Gemeinden aktiv zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen können. Man könnte sagen, dass hier nicht nur Häuser, sondern auch ein starkes Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung gebaut werden. Ein Hoch auf die Nachhaltigkeit und die kreativen Köpfe hinter diesen Projekten!