Was für eine festliche Stimmung herrschte am vierten Advent in Rieden! Der Riedener Heimatverein lud zu einer besonderen Veranstaltung in die Stodlweihnacht im Rösslwirtsstodl ein. Dieser stimmungsvolle Abend zog zahlreiche Familien aus der Umgebung an, die sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen wollten. Die Helfer der Feuerwehr Rieden und des Heimatvereins Unteres Vilstal sorgten für ein warmes Ambiente mit Lagerfeuer, Strom und einem gelungenen Aufbau der Kulisse, die aus grün geschmückten Christbäumen und dem Duft von frischen Nadelbäumen sowie Glühwein bestand. Wie Mittelbayerische berichtet, begann die Veranstaltung mit einem stimmungsvollen Lichtermarsch von der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

Die Blaskapelle St. Georg Rieden und der evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Sabine Müller sorgten für eine weihnachtliche musikalische Umrahmung, die die Herzen der Anwesenden erwärmte. Die große, beleuchtete Krippe, von den Riedener Ministranten errichtet, war ein weiterer Höhepunkt. Hirte Max Wagner entführte die Teilnehmer mit besinnlichen Worten und Dichtungen, während die Riedener Hirten den Lichtermarsch anführten.

Tradition und Gemeinschaft stärken

Der Heimat- und Kulturverein Rieden e.V. hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1996 der Bewahrung traditioneller Bräuche und der Förderung des dörflichen Lebens verschrieben. Er ist aus dem „Kulturhistorischen Arbeitskreis“ hervorgegangen, der bereits seit 1978 aktiv ist und sich mit der Geschichte Riedens beschäftigt. Die Wiederbelebung von Erntedankfesten und die Instandsetzung des Stockbrunnens sind nur einige Beispiele für die wichtigen Projekte des Vereins. Wie auf WürzburgWiki nachzulesen ist, kümmert sich der Verein auch um die Dokumentation der Geschichte und die Pflege des heimischen Brauchtums.

Ein zentraler Punkt der Veranstaltung war die Aufführung eines Krippenspiels, das von Schülern und Ministranten auf die Bühne gebracht wurde. Da fiel die Herbergssuche von Maria und Josef in eine besonders besinnliche Atmosphäre, die alle Anwesenden in den Bann zog. Die Kinder wurden durch ihre Betreuerinnen Maria Trager, Marion Hollweck und Michaela Hetzenecker liebevoll auf diese Darbietung vorbereitet.

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Dank an die Helfer und die Bedeutung der Gemeinschaft

Bevor die Besucher die festlichen Speisen vom Grill und die wärmenden Getränke genießen konnten, wandte sich Bürgermeister Erwin Geitner mit Dankesworten an die Helfer, die Musikgruppen und den Heimatverein. Auch Hubert Haas, der Vorsitzende des Heimatvereins, schloss sich den Dankesworten an und würdigte die Bereitstellung des Stodls durch die Familie Haas. Das Engagement aller Beteiligten lässt erkennen, welch wichtiges Gemeinschaftsgefühl in Rieden herrscht.

Solche Veranstaltungen zeigen, wie bedeutend lokale Kulturvereine für die Erhaltung traditioneller Bräuche und die Stärkung der Identität einer Gemeinde sind. Wie auf vg-glm.de betont wird, tragen die Kommunen entscheidend dazu bei, das kulturelle Erbe zu bewahren und regionale Traditionen lebendig zu halten. In Zeiten der Schnelllebigkeit sind solche Feste nicht nur ein Rückblick auf die Wurzeln, sondern vor allem ein Ausblick auf die Gemeinschaft und das Miteinander in der Heimat.

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