Bass gegen Hass: Ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz in Amberg
In der charmanten Stadt Amberg, die für ihre kulturelle Vielfalt bekannt ist, wird am 28. Februar 2025 ein bedeutendes Event stattfinden: Die zweite Auflage von „Bass gegen Hass“. Diese Veranstaltung hat sich zum Ziel gesetzt, ein gemeinsames Zeichen gegen Hass zu setzen und die Förderung einer bunten, kulturreichen Gesellschaft zu unterstützen. Von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages werden im Trio Club Künstler:innen wie TINKA (Glashouse), Mustafa Almadi Live, THMSN, Dodyssee, MSHA und DEFIANTT die Bühne rocken. Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis, wobei eine empfohlene Spende von 7 Euro vorgesehen ist. Die Einnahmen sollen zur Deckung der Unkosten verwendet werden, und der Überschuss geht an die Zivilgesellschaft für kulturelle und gesellschaftliche Angebote. Für die Teilnahme sind Personen ab 16 Jahren willkommen, wobei Minderjährige in Begleitung einer volljährigen Person und mit schriftlicher Erziehungsbeauftragung teilnehmen müssen. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf der Webseite des Oberpfalz Echo zu finden.
Die Thematik von „Bass gegen Hass“ ist aktueller denn je, insbesondere vor dem Hintergrund der bevorstehenden Kommunalwahlen in Amberg, die am 8. März 2026 stattfinden werden. Bei diesen Wahlen stehen die Wahl des/der Oberbürgermeisters/Oberbürgermeisterin sowie der Stadtratsmitglieder auf der Agenda. Die neue Amtszeit wird am 1. Mai 2026 beginnen und für sechs Jahre andauern. Sollte keiner der Bewerbenden mehr als 50 % der Stimmen erhalten, ist eine Stichwahl am 22. März 2026 vorgesehen. Stimmberechtigte Personen erhalten bis spätestens 14. Februar 2026 ihre Wahlbenachrichtigungen. Wer die Briefwahl beantragen möchte, kann dies ab dem 16. Februar 2026 schriftlich, persönlich beim Wahlamt oder online tun. Die Frist für Wahlscheinanträge endet am 6. März 2026 um 15 Uhr. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Stadt Amberg unter amberg.de verfügbar.
Ein Zeichen für Vielfalt und Demokratie
Diese beiden Events – „Bass gegen Hass“ und die Kommunalwahlen – stehen in einem größeren gesellschaftlichen Kontext. Die Notwendigkeit, ein Zeichen gegen Hass und für Toleranz zu setzen, wird durch ähnliche Aktionen in anderen Städten, wie beispielsweise in Hannover, untermauert. Dort haben über 50 Kultureinrichtungen eine gemeinsame Initiative gestartet, um am 12. Februar 2024 ein starkes Signal für Demokratie und gegen extrem rechte Positionen zu setzen. Diese Mobilisierungen sind eine Reaktion auf die zunehmenden Zustimmungswerte für Rassismus und Antisemitismus in der Gesellschaft und zeigen, wie wichtig kulturelle Angebote für den Erhalt demokratischer Werte sind.
In Hannover demonstrierten am 20. Januar 2024 bereits 35.000 Menschen friedlich für Toleranz und Gleichberechtigung. Diese Aktionen stellen einen wichtigen Bestandteil der Kulturlandschaft dar, die sich aktiv für eine offene Gesellschaft einsetzt. Plakate und Banner mit den Slogans „Gemeinsam für Demokratie“ und „Zusammen gegen den Hass“ werden in der Innenstadt sichtbar sein und die Bedeutung von Kunst und Kultur im Kampf gegen Diskriminierung und für eine inklusive Gesellschaft hervorheben. Informationen zu diesen Initiativen sind auf der Webseite des Literaturhauses Hannover zu finden.
In Anbetracht der bevorstehenden Ereignisse in Amberg und der überregionalen Mobilisierungen wird deutlich, dass es an der Zeit ist, sich aktiv für eine Gesellschaft einzusetzen, in der Vielfalt und Respekt im Mittelpunkt stehen. Die Kombination aus kulturellen Veranstaltungen und demokratischen Wahlen bietet eine wertvolle Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und einen positiven Beitrag zu leisten.
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