Am 8. März 2026 wird im Landkreis Altötting ein neuer Landrat gewählt. Martin Antwerpen von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) hat sich entschieden, für dieses Amt zu kandidieren. Der derzeitige Amtsinhaber, Erwin Schneider von der CSU, tritt nicht mehr an, was den Weg für neue Gesichter in der Politik ebnet. Antwerpen, der als Religionslehrer im Kirchendienst tätig ist, bringt bereits Erfahrung aus seinen politischen Mandaten im Stadtrat und Kreisrat mit. Er lebt in Altötting, ist verheiratet und hat drei Kinder. In seiner Freizeit widmet er sich leidenschaftlich dem Bergwandern, Skitouren und Radfahren.
Die Wahl am 8. März 2026 ist ein bedeutendes Ereignis, das nicht nur für die Wähler im Landkreis Altötting von Interesse ist, sondern auch für die gesamte Region Bayern. Die Wähler können während der Öffnungszeiten der Wahllokale von 8 bis 18 Uhr ihre Stimme abgeben. Es wird erwartet, dass die Wahlbeteiligung hoch sein wird, da die Bürger auf der Suche nach frischen Ideen und Ansätzen sind, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website der ÖDP Altötting unter https://www.oedp-altoetting.de/.
Antwerpens Ziele für den Landkreis
Martin Antwerpen hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, die er als künftiger Landrat umsetzen möchte. Dazu gehört eine finanzielle und gemeinwohlorientierte Aufstellung der Kreiskliniken sowie Verhandlungen mit Krankenkassen und Bund zur Reform der Fallpauschalregelung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reduzierung von Dokumentation und Controlling im Pflegebereich, um die Arbeit der Pflegekräfte zu erleichtern.
Ein zentrales Anliegen von Antwerpen ist die Verwendung regional und ökologisch produzierter Nahrungsmittel in den Krankenhäusern. Dies steht im Einklang mit seinem Engagement für die Erzeugung regenerativer Energien, einschließlich der Förderung von Photovoltaikanlagen und dem Ausbau der Windkraft an geeigneten Standorten. Zudem setzt er sich für die Bedeutung von Biogasanlagen für die Energiewende ein.
Nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur
Antwerpen plant auch eine umfassende Sanierung der Berufsschulen und Fachoberschulen im Landkreis. Ein weiteres zentrales Anliegen ist der Anschluss des Landkreises an den Münchner Verkehrsverbund (MVV) sowie der dringliche Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf-Salzburg. Diese Maßnahmen sollen die Mobilität der Bürger verbessern und die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz stärken.
Zusätzlich fördert Antwerpen die kleinbäuerliche und ökologisch orientierte Landwirtschaft durch die Ökomodellregion. Ein nachhaltiger Hochwasserschutz zur Milderung von Wetter-Extremen sowie die Förderung einer nachhaltigen Forstwirtschaft mit Mischwäldern gehören ebenfalls zu seinen Zielen. Diese Initiativen sind besonders wichtig im Kontext der aktuellen Umweltkrise und den Herausforderungen des Klimawandels.
Wahlkontext und weitere Informationen
Die Kommunalwahlen in Bayern, zu denen auch die Wahl des Landrats im Landkreis Altötting gehört, finden am 8. März 2026 statt. In diesem Zusammenhang werden in insgesamt 2.056 Gemeinden und 71 Landkreisen rund 39.500 Mandatsträger gewählt. Die Amtszeit der gewählten Vertreter beträgt sechs Jahre. Die Frist für die Einreichung der Wahlvorschläge endet am 8. Januar 2026 um 18 Uhr, und die Bekanntmachung der zugelassenen Kandidaten erfolgt spätestens am 3. Februar 2026. Für die Wähler gibt es klare Vorgaben, wie beispielsweise die Neuregelung der Briefwahl, die ab 2026 in Kraft tritt.
Die Herausforderungen bei der Kandidatensuche und der geringe Frauenanteil in kommunalen Mandaten sind ebenfalls wichtige Themen, die die Politik in Bayern betreffen. Initiativen wie „FidiP – Frauen in die Politik“ und die Unterstützung durch die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit sollen diesen Missständen entgegenwirken und mehr Menschen zur aktiven Teilnahme an der Politik bewegen. Weitere Informationen zu den Wahlterminen und Regelungen finden Sie auf kommunal.de.