Heute ist der 21.04.2026 und wir feiern den Tag des Lokaljournalismus! Ein Anlass, der uns nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern auch zum Handeln. Die Autorin Magdalena Aberle hat in ihrem aktuellen Artikel auf Innsalzach24 einen wichtigen Aufruf an die junge Generation in Mühldorf und Altötting gestartet. Junge Menschen zwischen 16 und 23 Jahren sind eingeladen, ihre Wünsche und Bedürfnisse für die Region zu äußern.

Die Situation in Mühldorf und Altötting ist ernst. Leerstehende Geschäfte und die Schließung des Sinners Clubs zeugen von einem Mangel an Freizeitmöglichkeiten, die besonders die Jugend betreffen. Hinzu kommen die hohen Wohnkosten, die es für junge Menschen nahezu unmöglich machen, sich in ihrer Heimat niederzulassen. Hier ist die Stimme der Jugend gefragt!

Ein Aufruf zur Beteiligung

Magdalena Aberle forderte die jungen Menschen auf, aktiv zu werden und ihre Ideen und Anliegen einzureichen. Per WhatsApp, Instagram oder TikTok können sie direkt in Kontakt treten. Die Kontaktmöglichkeiten sind vielfältig: WhatsApp unter 0162 261 5901 oder über die Instagram-Accounts @rosenheim24, @chiemgau24, @innsalzach24, @BGLand24, @wasserburg24 und @ovb_heimatzeitungen sowie TikTok @die24er. So wird es den Entscheidungsträgern in der Region ermöglicht, endlich auf die Bedürfnisse der Jugend zu reagieren.

Der Lokaljournalismus spielt dabei eine unverzichtbare Rolle. Er ist nicht nur ein Sprachrohr für die Bürger, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Demokratie. Fragen zu lokalen Projekten und Klimaschutzmaßnahmen müssen beantwortet werden, um den Alltag der Menschen zu verbessern.

Förderung der Jugendbeteiligung

Auf nationaler Ebene wird die politische Beteiligung junger Menschen durch das Bundesjugendministerium gefördert. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie zu stärken. Junge Menschen möchten gleichwertig wie Erwachsene in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Hierbei ist es entscheidend, dass sie verständlich und angemessen angesprochen werden. Es sind zahlreiche Initiativen wie die Entwicklung einer digitalen Beteiligungsplattform und die Durchführung von JugendPolitikTagen vorgesehen, um die Stimme der Jugend zu stärken.

Die Entwicklung eines zentralen Beteiligungsformats, wie der BundesJugendKonferenz (BuJuKo), bietet eine hervorragende Möglichkeit, den Dialog zwischen jungen Menschen und der Politik zu fördern. Zudem wird die Unterstützung kommunaler Kinder- und Jugendparlamente durch Initiativen wie die „Servicestelle Starke Kinder- und Jugendparlamente“ verstärkt. So wird sichergestellt, dass die Anliegen der Jugend Gehör finden und in die politischen Entscheidungsprozesse einfließen.

Wir sind gespannt auf die Ideen und Vorschläge, die aus Mühldorf und Altötting kommen werden! Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Jugend in unserer Region die Aufmerksamkeit erhält, die sie verdient. Der Weg zur Veränderung beginnt hier und jetzt!